Gründonnerstag: Kochen mit Klischees

Überraschung! Es gibt Spinat!

Das Traditionsgericht am Gründonnerstag ist und bleibt der Spinat. Diese kulinarische Geschichte basiert augenscheinlich auf einem Mißverständnis, da das „Grün“ ind „Gründonnerstag“ nicht die Farbe bedeutet, sondern vom „Greinen“ dem Klagen und Weinen kommt. Vielleicht erleben wir es noch, daß dieses „Grün“ mit dem umgangsprachlichen Begriff für „Grillen“ in Verbindung gebracht wird. – Die Grillerhersteller würde es sich freuen.
Aber das heutige Rezept steht nicht unter dem Motto „Kochen mit Fakten“, weshalb wir uns wieder dem grünen Spinat widmen. Häufig wird zusätzlich zum Spinat auch noch gekochtes Rindfleisch oder gebratener Leberkäse, oder Knackwürste oder bloß Spiegeleier gereicht. Beliebteste Beilage sind geröstete Erdäpfel.
Auch beim Spinat gibt es zig Varianten und Variationen. Vom Tiefkühlspinat aus dem Supermarkt bis zum Bärlauchspinat, Brennesselspinat oder dem ganz „normalen“ Blattspinat. Wir haben uns für Cremespinat entschieden.
Zum Rezept:



Zutaten (für vier Personen):
1 kg Blattspinat
1 große Ziebel
¼ l Rindsuppe
3 EL Butter
1-2 EL Mehl
2 Zehen Knoblauch
¼ l Schlagobers
Salz
Pfeffer



Zubereitung:
Spinat gut waschen, zu dicke Stiele wegschneiden und kurz, maximal eine Minute, in kochendem Salzwasser blanchieren. Danach sofort in Eiswasser abschrecken, trocken tupfen und entweder mit einem Pürierstab o.ä. pürieren oder aber händich, mit dem Messer klein, wirklich klein, schneiden.

Die Zwiebel klein hacken und in der Butter anschwitzen. Wenn die Zwiebelränder Farbe bekommen, mit dem Mehl stauben und mit der (am besten heißen) Rindsuppe löschen. Gut durchrühren, damit Klümpchen vermieden werden. Die Knoblauchzehen hacken oder zerdrücken und eine davon in die Suppe einrühren und mitziehen lassen. Kurz aufkochen. Immer darauf Acht geben, daß sich keine Klümpchen bilden, also rühren, rühren, rühren!

Den Spinat hinzugeben und auf vermengen. Bei leichter Flamme und häufigem Rühren ungefähr 8-10 Minuten ziehen lassen. Den Rest des Knoblauchs hinzugeben.

Schlußendlich das Schlagobers einrühren, kurz aufkochen, Salzen und Pfeffern nach Geschmack.
Fertig!




Wie immer: Nachkochen erwünscht!

Mahlzeit, liebe Leser!

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