Die G-TEC-Modelle von ŠKODA mit Erdgasantrieb

Umweltfreundlicher, kostengünstig und sofort verfügbar

Erdgasfahrzeuge sind eine bekannte und in vielen europäischen Ländern geschätzte Alternative für eine effiziente und umweltfreundliche individuelle Mobilität. Fahrzeuge wie der neue, im zweiten Halbjahr 2020 erhältliche ŠKODA OCTAVIA G-TEC sowie die aktuell verfügbaren G-TEC-Versionen von ŠKODA SCALA und KAMIQ ermöglichen je nach Herkunft beziehungsweise Herstellung des verwendeten Gases eine sofortige CO2-Einsparung von circa 25 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Benziner. Mit Bio-Methan ist ein bis zu 90 Prozent, mit synthetischem Gas sogar ein zu 100Prozent klimaneutraler Betrieb möglich. Dabei sind die G-TEC-Modelle genauso alltagstauglich und Simply Clever wie jeder andere ŠKODA und bieten uneingeschränkten Komfort und Fahrspaß. Die G-TEC-Modelle von SCALA, KAMIQ und OCTAVIA bleiben in den nächsten Jahren fester Bestandteil der ŠKODA Modellpalette.

Im Vergleich zu Benzin und Diesel sind die sauberere Verbrennung und der höhere Energiegehalt zwei der wichtigsten Vorteile von Erdgas (CNG). An entsprechenden Tankstellen lässt es sich außerdem ähnlich einfach und schnell nachfüllen wie herkömmliche Kraftstoffe.

Größere CNG-Tanks sorgen für hohe Reichweite
Die Konzeption der neuen ŠKODA G-TEC-Versionen von SCALA, KAMIQ und der neuen OCTAVIA-Generation mit größeren CNG-Tanks ermöglicht entsprechend hohe Reichweiten und erlaubt es, auch lange Fahrten größtenteils im umweltfreundlicheren und kostengünstigen Erdgas-Modus zurückzulegen. Zusätzliche 9 Liter große Benzintanks stellen außerdem sicher, dass man auch in Regionen ohne CNG-Tankstellen jederzeit mobil bleibt. ŠKODA AUTO hat bei der Entwicklung des Antriebs großen Wert darauf gelegt, dass fast ausschließlich mit Erdgas gefahren wird.

Im CNG-Betrieb sind die CO2-Emissionen bereits bei Verwendung von natürlichem Erdgas 25 Prozent niedriger als bei einem herkömmlichen Benzinmotor. Die Beimischung von 20 Prozent Bio-CNG, wie sie derzeit etwa in Deutschland üblich ist, verbessert die CO2-Bilanz schon um 35 bis 40Prozent. Bei noch höheren Bio-CNG-Anteilen aus pflanzlichen Reststoffen und biologischen Abfällen lassen sich Verbesserungen um bis zu 90 Prozent erzielen, das bedeutet, man ist in diesem Fall nahezu klimaneutral unterwegs. Völlige Klimaneutralität lässt sich mit synthetischem Methan erreichen, das mit Öko-Strom im Power-to-Gas-Verfahren hergestellt wird. Dieses Verfahren ist derzeit jedoch noch in der Entwicklung.



Deutliche Reduzierung der Kraftstoffkosten
Durch den höheren Energiegehalt von CNG im Vergleich zu Benzin und Diesel sowie den gleichzeitig geringeren Preis sinken zudem die Kraftstoffkosten für zurückgelegte Fahrstrecken deutlich. Der neue ŠKODA OCTAVIA G-TEC, der in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Markt kommt, verfügt über einen 1,5 Liter großen Vierzylinder-TSI-Motor mit 96kW (131 PS), der flotte Fahrleistungen ermöglicht. Seine drei CNG-Tanks haben zusammen eine Kapazität von 17,3Kilogramm. Damit kann er im CNG-Betrieb bis zu 480 Kilometer zurücklegen. Der 1,0-Liter-TSI im SCALA G-TEC und im KAMIQ G-TEC leistet 66kW (90 PS). Bei beiden Modellen haben die drei CNG-Tanks eine Kapazität von 13,8 Kilogramm, was beim SCALA und KAMIQ im Erdgas-Modus für eine Reichweite von rund 410 Kilometern sorgt.

G-TEC-Motoren speziell für CNG-Einsatz modifiziert
Für den Betrieb mit Erdgas erhielt der 1,0 G-TEC gegenüber dem Basistriebwerk andere Ein- und Auslassnocken, einen überarbeiteten Zylinderkopf, ein neues Saugrohr sowie spezielle CNG-taugliche Einblasdüsen und besonders temperaturresistente Auslassventile. Dazu reduziert ein elektronischer Regler in zwei Stufen den Gasdruck: Zunächst wird der Druck in den Tanks per mechanischer Drosselung von 200 bar auf rund 20 bar heruntergeregelt. In einer zweiten Stufe wird er über ein Magnetventil auf den im Niederdrucksystem herrschenden absoluten Arbeitsdruck zwischen 9und 5 bar gesenkt. Beim 1,5 G-TEC sind die Modifikationen ähnlich. Zudem ist er auf eine hohe Verdichtung von 12,5:1 ausgelegt und arbeitet im so genannten Miller-Zyklus, bei dem die Einlassventile im Verdichtungstakt länger geöffnet bleiben. Für einen frühen und gleichmäßigen Aufbau des Ladedrucks sorgt ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie.


Bilder:
© porsche austria

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