Zehn Millionen Zugriffe und kein Stück Haltungsjournalismus

Von gestern auf heute hat die Gazette Oesterreich die Marke von zehn Millionen Zugriffen im laufenden Jahr überschritten. Täglich nahmen rund 42.000 Leser das Angebot an. Das ist keine Zahl aus dem Reich der Marketing-Phantasien, sondern das Ergebnis organischen Wachstums. Wer Medienarbeit betreibt, sollte sich auf den Kern der Sache besinnen: Information. Nicht Belehrung, nicht Erziehung, nicht die moralische Nachhilfe für das angeblich unmündige Publikum. Information kann sachlich neutral oder auch meinungsgeladen, ja sogar polemisch übermittelt werden. Doch auf keinen Fall darf ein Medium belehrend sein. Mündige Menschen besitzen eigene Zugänge zu den vielen Dingen des Lebens und benötigen es keinesfalls, von Redaktionen erzogen oder missionarisch betreut zu werden.

Information statt Missionierung
Die Gazette Oesterreich versucht, so viel interessante und relevante Information wie nur möglich zu vermitteln. Oft genug ist sie polemisch, zynisch, sarkastisch und ironisch – speziell im Bereich der Tagespolitik. Doch die Daten, die Zahlen und die Fakten stimmen. Es wird nichts absichtlich hinzugefügt oder weggelassen. Wer das als Mangel empfindet, mag sich an jene Blätter halten, die Haltung vor Fakten stellen und den Vertrauensverlust der Leserschaft als bedauerlichen, aber unvermeidlichen Kollateralschaden verbuchen. Der sogenannte Haltungsjournalismus, den der mediale Mainstream viel zu häufig praktiziert, ist nichts anderes als der Versuch, die Medienkonsumenten zu erziehen. Man belehrt, man rahmt, man moralisiert – und wundert sich hinterher, warum die Glaubwürdigkeit schwindet.

Mit durchschnittlich über 40.000 einzelnen Lesern pro Tag im Jahr 2026 ist die Gazette kein Big Player am österreichischen Medienmarkt. Aber sie ist kein Zwerg. Sie verfügt über mehr Reichweite als so manches alteingesessene, maximal im eigenen Bundesland gelesene Blatt, das seine schwindende Relevanz mit einem an messianisches Sendungsbewusstsein grenzenden, übersteigerten Selbstbewusstsein zu kompensieren versucht. Während man dort noch den eigenen moralischen Kompass als Maß aller Dinge preist, wächst hier die Leserschaft, weil man informiert und nicht als Erziehungsberechtigter auftritt.

Wir sind kein „alternatives Medium“
Die Gazette Oesterreich weigert sich auch weiterhin, sich als „alternatives Medium“ bezeichnen zu lassen. Entweder man ist ein Medium – egal ob Print, Online, zum Zuhören oder Anschauen – oder eben nicht. Vor einem Generationensprung wurde der Begriff „alternativ“ meist noch für die Vertreter und Anhänger der Grünen und ihrer ihnen nahestehenden Bewegungen genutzt. „Der ist alternativ angezogen“ bedeutete, dass sich jemand im Grunde unpassend und häßlich kleidete. Das vom lateinischen „alter“ – für den, die oder das andere von zwei Möglichkeiten – abgeleitete Wort soll im Zusammenhang mit Medien vortäuschen, man sei kein „richtiges“ Medium. Nur die Mainstream-Organe dürften als echte und seriöse Informationsvermittler wahrgenommen werden. Wir, die Gazette Oesterreich, sind also nicht alternativ. Wir sind ein Medium. Wer das nicht wahrhaben will, mag weiter in seiner Filterblase verharren und sich wundern, warum die Reichweiten schrumpfen, während andernorts die Zahlen steigen.

Der Fördertopf und die redaktionelle Freiheit
Die Finanzierung von Medien ist in Österreich oft vom Wohlwollen, von der Gnade der hohen Politik, der Bundesregierung und der ihnen vorgelagerten Behörden abhängig. Die vom Medienminister Andreas Babler verordneten Rahmenbedingungen und zu erfüllenden Auflagen, die ein Medium in den Genuss einer staatlichen Medienförderung katapultieren könnten, lehnen wir aus grundsätzlichen Überlegungen ab. Die Gazette Oesterreich befürchtet dabei einen Eingriff in die redaktionelle und journalistische Freiheit. Vorgaben in der Gewichtung von Themen sind aus Sicht einer freien Presse abzulehnen.

Das im Juli 2026 präsentierte Medienpaket der Bundesregierung trägt Bablers Handschrift. Kurzfristig stehen je 22,5 Millionen Euro für die Zustellförderung abonnierter Tages- und Wochenzeitungen – Fokus auf die teure „letzte Meile“ – und für die digitale Transformation bereit, dazu 10 Millionen Euro für Medienkompetenz, darunter 7 Millionen für den „Young Media“-Call.
Allein 2026 wurden rund 20 Millionen Euro an „Qualitätsjournalismus“-Förderung vergeben: 191 Ansuchen von 94 Werbern bewilligt. Höchstbegünstigte sind etablierte Verlage wie Mediaprint/Krone, Styria, Bezirksblätter und Der Standard. Die KommAustria entscheidet im politisch besetztem Fachbeirat nach ideologischen Kriterien, die unter anderem redaktionelle Standards und den Ausschluß bei wiederholter „Aufstachelung zu Hass/Gewalt“ umfassen. Lächerlich schwammig…
Das Portal exxpress erhielt 2026 keine Förderung mehr – 2025 noch etwa 41.000 Euro –, weil der Fachbeirat bei hervorgehobenen User-Kommentaren einen Ausschlußgrund sah. Vergleichbare Probleme bei anderen Medien scheinen nicht immer gleich streng gehandhabt zu werden. FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker spricht nicht zu unrecht von „Gleichschaltung“ und einem „staatlichen Lenkungsapparat“.
Über 100 Millionen Euro Steuergeld sollen bis 2028 fließen – für „Qualitätsjournalismus“, versteht sich. Die Kriterien sind subjektiv: redaktionelle Unabhängigkeit, ethische Richtlinien, öffentliches Interesse. Wer die richtige Haltung zeigt, wer nicht zu sehr stört, wer brav mitspielt, darf am Tropf hängen. Wer unbotmäßig fragt, wer der Regierungsmeinung zu Migration, Sicherheit oder EU-Politik widerspricht, bleibt draußen. Kein Geld für kritische Medien!

Babler selbst schwärmt von der Demokratie als „radikalem Gedanken, daß wir gemeinsam über die Verhältnisse bestimmen können, in denen wir leben“. Gleichzeitig warnt er vor (in seinen Augen) autoritären Tendenzen und baut gleichzeitig Strukturen, die kritische Stimmen ökonomisch aushungern. Freiheit stirbt nicht mit einem Knall, sondern mit einem Subventionsbescheid und einem „Qualitäts-TÜV“. Der jüngste Fake-News-Crash um angebliche Staatsschutz-Beobachtungen von bis zu 10 bis 20 parlamentarischen Mitarbeitern der FPÖ, lanciert Ende April 2026 von ORF-„Report“ und dem Standard unter Berufung auf anonyme Quellen, platzte am 1. Juni 2026 krachend.
Nationalratspräsident Dr. Walter Rosenkranz lud zu einem Fakten-Check mit Staatssekretär Jörg Leichtfried, DSN-Direktorin Sylvia Mayer und Vertretern aller Fraktionen. Ergebnis: Kein einziger parlamentarischer Mitarbeiter wird vom Staatsschutz beobachtet. Es besteht keine Sicherheitsgefährdung. Herbert Kickl forderte umgehend Richtigstellungen: „Die Fake-News-Kampagne von ORF und Standard ist krachend zusammengebrochen.“ Solche Kampagnen sind kein Ausrutscher, sondern Symptom eines Journalismus, der „Haltung“ vor Fakten stellt und dabei die berufliche Existenz Unbeteiligter beschädigt.

Organisches Wachstum statt Click-Baiting und Sensationsjägerei
Reichweite ist ein wichtiger Faktor in der gesamten Presse- und Medienarbeit. Aber Reichweite um jeden Preis ist aus Sicht der Gazette Oesterreich der falsche Weg. Nicht ausufernde Werbung und boulevardeske Schlagzeilen, die zum Anklicken animieren, sind ausschlaggebend, sondern zufriedene, informierte, vielleicht auch amüsierte Leser. Die Reichweite der Gazette Oesterreich lebt davon, dass zufriedene Leserinnen und Leser die Artikel weiterleiten, weiterschicken, weiterempfehlen. Die Leserschaft wächst organisch. Ein jährlicher Zuwachs von 25% – 35% zeigt gesundes Wachstum ohne Marktschreierei, ohne Click-Baiting, ohne Sensationsjägerei.

Neue Medienformate beweisen, was möglich ist: Austria First, das patriotische Radio, verzeichnete nach nur sechs Monaten 2,21 Millionen Einschaltungen, rund 600.000 Unique Hörer und eine beeindruckende Verweildauer von 44 Minuten. Die Gazette selbst bewegt sich in der Zwischenzeit über 1,3 Millionen Zugriffen im Monat und durchschnittlich über 42.000 Lesern täglich. Ohne staatlichen Segen, dafür mit echter Resonanz. Während etablierte Häuser mit Steuergeld stabilisiert werden und sinkende Reichweiten kaschieren, wächst hier die Leserschaft durch Nachfrage. Genau das scheint manchen in der Regierung ein Dorn im Auge zu sein. Man warnt vor Desinformation und fordert Medienkompetenz – also dafür, dass die Bürger endlich lernen, die „richtigen“ Quellen zu schätzen. Der klassische Fehler des belehrenden Staates: Wenn das Volk nicht mitspielt, muss das Volk umerzogen werden.

Zehn Millionen Zugriffe sind kein Selbstzweck. Sie sind der Beleg, dass Information ohne Belehrung, Polemik ohne Fälschung und Unabhängigkeit ohne Fördertopf möglich sind. Die Gazette Oesterreich bleibt dabei: kein alternatives Medium, kein erziehendes Organ, kein Empfänger staatlicher Gnade. Sondern ein Medium, das informiert – und dabei gelegentlich die eine oder andere heilige Kuh schlachtet. Mit Humor, versteht sich. Denn wer die Demokratie wirklich ernst nimmt, muss auch aushalten, dass nicht alle dasselbe schreiben. Österreich hat Besseres verdient. Die Bürger auch. Und die Demokratie erst recht.

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6 thoughts on “Zehn Millionen Zugriffe und kein Stück Haltungsjournalismus

  1. Konsequenter, seriöser Journalismus trägt eben Früchte! Ehre, wem Ehre gebührt – Respekt!

    Das Gegenteil zeigt sich allerdings leider täglich:

    Propaganda – Manipulation – Gehirnwäsche

    „Wenig Vertrauen in die Medien“, das ist das Fazit der neuesten Studie des Reuters Institute an der Universität Oxford. Wen wunderts? Nach all den Fake-News um Corona und Ukrainekrieg vertrauen denkende Medienkonsumenten höchstens noch Servus-TV und Gazette Österreich. Der ORF-Staatspropaganda und den mit Inseraten angefütterten Printmedien jedoch wird jede Massenmanipulation zugetraut, denn wo wurde etwa über die Corona-Impfnebenwirkungen berichtet? Der Bericht des European Medicines Agency zur Impfsicherheit wurde z.B. verschwiegen: „In der EU gibt es bisher 1,4 Millionen dokumentierte Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfschäden durch die Corona-Impfung. Darunter sind fast 11.000 Todesfälle.“ Warum diese Gehirnwäsche und wem nützt es, wenn die Masse des Volkes in Unwissenheit gehalten wird? Wem nützt es, wenn über den Ukrainekrieg einseitig berichtet wird? Auch dazu einige verschwiegene Fakten: Vergleich der Militärausgaben 2018 laut Stockholm International Peace Research Institut in Dollar – USA: 649 Milliarden (NATO gesamt: 930 Milliarden, Tendenz stark steigend), Russland: 61,4 Milliarden (Militärbündnis OVKS ges. unter 100 Milliarden). „NATO-Budget 10mal grösser als das des bösen Aggressors Russland“ stellt Peter Orzechowski fest. Die Beeinflussung des Denkens der Europäer erfolgt seit 1945 über amerikanische Netzwerke, Stiftungen und Denkfabriken (Thinktanks). Dazu der erfahrene Politiker Willy Wimmer (CSU): „Die Vereinigten Staaten dominieren das internationale Erpressungspotential in einer so gigantischen Art und Weise, dass man nur noch staunen kann und sich die Augen reibt, dass von Europa überhaupt noch was übrigbleibt.“ Das transatlantische Netzwerk ist ein Krake mit Millionen weltweit agierenden Tentakeln, dabei ist das European Council on Foreign Relation, von der jüdischen „Jerusalem Post“, auch kritisch Georg Soros EU-Truppe genannt, besonders agitativ tätig. Sie berichtet unter dem Titel: „Soros`s Campain of global chaos“: Soros habe insgesamt Milliarden an linke und zum Teil dubiose Organisationen weltweit weitergeleitet, die illegale Migration fördern, Schleppern nahestehen und auch Regierungen stürzen: „Sie alle schwächen die Fähigkeit nationaler und lokaler Behörden in westlichen Demokratien, die Gesetze und Werte ihrer Nationen und Gemeinschaften aufrechtzuerhalten.“ Auch österreichische Politiker sind nützliche Idioten des Soros-Regimes! Cui Bono? Nun – etwa der Pharmamafia, die immer mehr Impfstoffe verkaufen will, der Rüstungsindustrie, die gar nicht genug Mordmaterial produzieren kann und natürlich den USA, die verhindern will, dass Europa und Russland eine starke Wirtschaftsmacht werden könnten. All das soll die Masse der Österreicher/Europäer nicht erfahren. Die tüchtigen Erwerbstätigen müssen nur den Wahnsinn der politischen Flachwurzler finanzieren und ihren Lebensstandard einschränken. Was hinter den veröffentlichten Propagandameldungen der angefütterten Mainstreammedien steckt, soll geheim bleiben. Aber langsam wacht das Volk auf – hoffentlich beginnen immer mehr Menschen selbst zu denken und vertrauen den schamlosen Manipulatoren nicht länger.

    https://wil24.ch/articles/135734-wenig-vertrauen-in-die-medien

  2. Politiker und Parteien, die Zugriff auf Steuergeld haben, erkaufen sich die Gunst der Journaille – mit mindestens 10 Millionen Euro monatlich! (= Medienprostitution)

    https://zackzack.at/2021/02/08/10-millionen-monatlich-fuer-medien-oeffentliches-werbegeld-um-70-erhoeht

    zusätzlich wird Steuergeld üppigst mittels Presseförderung ausgeschüttet – es gilt der Grundsatz: „Wes Brot ich ess, des (Schreib)-Knecht ich bin“.

    Die österreichische Regierung will Tages- und Wochenzeitungen fördern. Bis 2028 stehen jeweils 45 Millionen Euro zur Verfügung – für „brave“, woke und politisch korrekte Medien, versteht sich!

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