Eigenlob im Sinkflug – wie Österreich regiert wird, während das Land abstürzt

(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten

Ein Kommentar.

Sehr geehrte Damen und Herren, Österreich steht von Tag zu Tag schlechter da – und die Bundesregierung klopft sich selbst auf die Schulter. Während die Realität für breite Teile der Bevölkerung zunehmend unerquicklich wird, regiert man im politischen Wien mit jener Form von Selbstlob, die man sonst nur aus Konkursverfahren kennt, bei denen das Management bis zuletzt von „Herausforderungen“ spricht. Das macht die Bürger nicht bloß unruhig, sondern mit gutem Recht ärgerlich.
Kurz vor dem Beginn des Jahres 2026 stehen wir vor einer eigentümlichen Mischung aus Skepsis, Resignation und echter Sorge. Nicht, weil das Land unregierbar wäre – sondern weil es regiert wird, als wäre Nichthandeln eine politische Tugend und Fehlentscheidungen bloß kommunikative Missverständnisse.

Belogen oder inkompetent – suchen Sie es sich aus
Die Österreicherinnen und Österreicher sind stinksauer. Und sie haben allen Grund dazu. Vor der letzten Nationalratswahl wurde das Land mit Beruhigungspillen versorgt, nach der Wahl folgte die schrittweise Offenlegung eines Budgetdefizits, dessen Ausmaß angeblich niemand habe kommen sehen. Das glaubt inzwischen niemand mehr.
Und selbst wenn es stimmen sollte – was wäre damit gewonnen? Dann hätte man es nicht mit Täuschung, sondern mit eklatanter Inkompetenz zu tun. Ein Finanzminister, der den Zustand der Staatsfinanzen nicht kennt, ist kein Opfer widriger Umstände, sondern fehl am Platz. Eine Regierung, die entweder nicht weiß, was sie tut – oder genau weiß, es aber verschweigt –, verspielt jedes Vertrauen.

Versprochen, gewonnen, verweigert
Besonders bitter ist, daß keine der Regierungsparteien willens oder fähig ist, ihre eigenen Wahlversprechen umzusetzen. Und das, obwohl es für fast jedes große Wahlkampfthema parlamentarische Mehrheiten gäbe. Bürokratieabbau? Hätte eine Mehrheit. Konsequente Migrations- und Sicherheitspolitik? Ebenfalls. Schutz der sozial Schwachen, Inflationsbekämpfung, Bankenabgabe? Auch das ließe sich beschließen.
Doch nichts davon geschieht. Warum? Weil all diese Mehrheiten nur unter Einbeziehung der FPÖ möglich wären. Und weil diese Partei die Themen nicht als moralische Inszenierung, sondern als politische Materie begreift – und sie mit einer freiheitlichen Handschrift umsetzen würde. Das ist der eigentliche Skandal: Nicht mangelnde Mehrheiten blockieren Reformen, sondern ideologische Eitelkeiten.

Regieren im Leerlauf

Was wir erleben, ist eine Bundesregierung im Verwaltungsmodus des eigenen Machterhalts. Man regiert nicht mehr, man überdauert. Man löst keine Probleme, man vertagt sie. Man gestaltet nicht, man verteilt – vorzugsweise an sich selbst, an das eigene Umfeld, an genehme NGOs und parteinahe Strukturen.
Immer deutlicher wird: Es geht darum, Neuwahlen möglichst lange hinauszuzögern. In der Zwischenzeit werden Posten besetzt, Mittel umgeschichtet, Strukturen betoniert. Nicht, um dem Land zu dienen, sondern um den mutmaßlichen Nachfolgern – sehr wahrscheinlich in Blau – die Arbeit möglichst schwer zu machen. Das ist kein Zufall, das ist Strategie. Und sie ist so durchschaubar wie unerquicklich.

Die Verantwortung liegt nicht beim Wähler
Man hört es dennoch immer wieder: Die Wähler seien schuld. Sie hätten „falsch gewählt“, seien „unreif“ oder „verführt“ worden. Das ist bequem – und falsch. Die Verantwortung für politisches Nichts- oder Falschleisten liegt in erster Linie bei jenen, die regieren. Wer Macht übernimmt, übernimmt Verantwortung. Punkt.
Wir erleben keine Krise der Demokratie, sondern eine Krise ihrer aktuellen Akteure. Eine Regierung, die das Land wie ein verlassenes Bahnhofsbuffet verwaltet, darf sich nicht wundern, wenn die Gäste irgendwann gehen.

Ein Land im Wartesaal
Österreich steht nicht am Abgrund. Aber es steht im Wartesaal – ohne Aufruf, ohne Richtung, ohne Vertrauen. Die Bürger spüren das. Und sie lassen sich nicht länger einreden, daß Stillstand Fortschritt sei und Selbstlob eine Leistung.

Wir haben ein Recht auf ernsthafte Politik. Auf Ehrlichkeit. Auf Handlungsfähigkeit. Und vor allem darauf, daß Regierungen für das Land arbeiten – nicht gegen dessen Geduld.
Die Zeit des politischen Leerlaufs ist vorbei. Auch wenn es die Regierung noch nicht gemerkt hat.

So nebenbei bemerkt: Neuwahlen wären die anständigste und eleganteste Lösung!

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sonntag!
Bleiben Sie zuversichtlich!
Bleiben Sie uns gewogen!
Bitte unterstützen Sie die heimische Wirtschaft!

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4 thoughts on “Eigenlob im Sinkflug – wie Österreich regiert wird, während das Land abstürzt

  1. Nicht nur Österreich steht am Abgrund, das ganze christliche Abendland geht unter! Mit der Kriegstreiberei der EU und deren Schuldenberganhäufung geht es noch schneller – aber meine Herrschaften, immer gemütlich, Silvester naht, wir werden bei üppigem Gelage der „Fledermaus“ lauschen und mitsingen, wie jedes Jahr – noch krachen nur die Silvesterknaller, die AK47 der Islamisten sind zwar im Land, aber – wir leben gedanklich noch immer auf der Insel der Seligen.
    Max Frisch hält uns zwar in „Biedermann und die Brandstifter“ den Spiegel vors Gesicht – wir reichen den Brandstiftern trotzdem gerne, mit Segen des Kardinals sogar, die Streichhölzer.
    Singt liebe Österreicher die Hymne mit und denkt nicht weiter nach, der Herr gibts – der Herr nimmts!

    https://www.bing.com/videos/search?q=gl%c3%bccklich+ist+wer+vergisst+fledermaus&&view=detail&mid=E7C897967DBA7346C15BE7C897967DBA7346C15B&FORM=GVRPTV

  2. Der Untergang des Abendlandes ist unabwendbar – über die Ziellosigkeit der unterdurchschnittlichen Massengesellschaft:

    Zum Jahreswechsel drängt sich ein Blick zurück auf ein Buch auf, das beinahe hundert Jahre alt ist und doch erschreckend gegenwärtig wirkt: Der Aufstand der Massen von José Ortega y Gasset, erschienen 1930. Ortega beschrieb den Moment, in dem die Masse nicht mehr nur vorhanden ist, sondern soziale Macht erlangt – und damit Maßstäbe, Ansprüche und Orientierungen setzt. Was er damals diagnostizierte, scheint heute in globalem Maßstab Realität geworden zu sein.
    Ich wurde 1950 geboren. Damals lebten rund 2,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. 75 Jahre später hat sich diese Zahl verdreifacht. Täglich wächst die Menschheit netto um etwa 250.000 Menschen. Diese schiere Menge verändert alles: Räume, Ressourcen, Kommunikation, Kultur. Der „Massenmensch“ ist nicht mehr Ausnahme, sondern Normalfall – überall, jederzeit, vernetzt und doch erstaunlich orientierungslos.
    Wo es einst Eliten im Sinne von Bildung, Verantwortung und geistiger Anstrengung gab, dominiert heute die Masse der Unterdurchschnittlichkeit. Die humboldtsche Idee humanistischer Bildung ist einer funktionalen Ausbildung gewichen: brauchbar, angepasst, effizient – aber anspruchslos. Das geistige Leben wird zunehmend von pseudo-intellektuellen Stimmen beherrscht, die komplexe Probleme an digitale Systeme und künstliche Intelligenz delegieren, statt sie selbst zu durchdenken.
    Kommunikation ist flach geworden, Meinungen ersetzen Wissen, Stammtischweisheiten verbreiten sich schneller als Argumente. Der Blick des Massenmenschen richtet sich fast permanent auf das Smartphone – ein Gerät, das verbindet und zugleich verdummt. Gewöhnlichkeit ist zur Norm geworden, Tiefe zur Zumutung.
    Selbst Erholung muss heute verwaltet werden: Zeitfenster für Kirchenbesuche, Einbahnregelungen in Altstädten, touristische Massenlenkung. Die „viel zu vielen“ erzwingen Organisation, Kontrolle, Entleerung des Besonderen. Kultur wird konsumiert, nicht erlebt.
    Die Generation der Erben kann sich materiell vieles leisten, versteht aber oft wenig. Gleichzeitig führt der demografische Rückgang in Europa zu Zuwanderung – historisch kein neues Phänomen, man denke an das späte Rom. Doch die Frage bleibt: Wer gestaltet, wer trägt Verantwortung, wer gibt die Richtung vor? Beherrschen uns wieder die Barbaren?
    Die Aufbaujahre nach 1945 waren von Zielorientierung geprägt, von Mangel, aber auch von Hoffnung, Innovation und Aufbruch. Heute sind die Massen satt, aber ziellos. Die digitale Welt ersetzt zunehmend die Wirklichkeit. Zufriedenheit kippt in Langeweile, Anstrengung in Müßiggang, Oberflächlichkeit überdeckt die Tiefe.
    Der Weg zum Gipfel war immer interessanter als der Abstieg oder die Mühen der Ebene. Doch wo stehen wir heute? Wem gehört die Zukunft – den satten Massen oder den hungrigen Fremden, die in unsere Heimat strömen? Und vor allem: Finden wir 2026 einen neuen Begriff von Bildung, Verantwortung, geistiger Anstrengung und welche Ziele verfolgen wir? Bestätigt sich Ortegas Diagnose endgültig, dass der Untergang des Abendlandes unabwendbar ist? Wer eine realistische Analyse unserer Massengesellschaft wagt, der kann nur sagen – der Untergang ist unvermeidbar, er ist nur eine Zeitfrage.

    1. 250.000 Menschen täglich mehr auf unserem Planeten – und unsere Gesellschaft hat beschlossen auszusterben, denn – sogar der Papst hat festgestellt; „Der Trend zum Zweithund ist größer als der Entschlusse zum Erstkind“ – arbeitet fest ihr Frauen, es wird euch im Alter die kinderlose Einsamkeit nicht ersetzen und von Damen mit Kopftuch gepflegt zu werden, ist mehr als ungewiss. Die hedonistische, augenblickliche, hemmungslose Lebenslust wird einmal enden und der bitteren Realität weichen – viel Spaß bis dahin!

      https://countrymeters.info/de/World

  3. Selbst Australien wird fallen. Galt lange Zeit die Politik des „No Way“, so sind in letzter Zeit tausende radikale Moslems ins Land gelassen worden, mit dem Resultat, dass Juden brutalst getötet wurden – ie der Koran befiehlt! Was für eine sinnlose Zuwanderungstoleranz, wie bei uns, im dekadente Europa.

    https://de.gatestoneinstitute.org/22160/australiens-regierung-moralischer-bankrott

    Sollte Orban von den bestbezahlten EU-NGOs hinterlistig abgesägt werden, dann fällt auch in Europa das letzte Bollwerk gegen den Antichrist aus dem Orient – dann geht der Untergang des Abendlandes noch schneller.
    Literaturempfehlung: „Unterwerfung“ von Michel Houellebecq.
    Nach dem am Erscheinungstag des Romans verübten Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, das Houellebecq sein Titelbild gewidmet hatte, brach der Autor die Promotion für seinen Roman ab. Die normative Kraft des Faktische siegt über die linksfaschistischen Schönredner, diesen „Nützlichen Idioten“ der Islamisierung der westlichen Welt! 2026 wird genauso weitergehen, wie 2025 geende – siehe Wikipedia unter: „Liste von Terroranschlägen im Jahr 2025“

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