Die Politik-Umfrage der Woche

Die Sonntagsfrage

Wie immer, wenn sich bei den Umfragen Resultate ergeben, die zu sehr als statistischer Ausreißer anzusehen sind, stellen wir die Rädchen unseres Systems ein wenig nach und beginnen quasi wieder bei Null.
Nun bestätigt sich, daß der konsequente und historisch einmalige Absturz der ehemaligen Großparteien SPÖ und ÖVP einfach stattfindet. Es ist keine Momentaufnahme und an einzelne Launen oder Tiefs gekoppelte kurze Tiefs, sondern ein klarer Trend. Und das Verhalten der Parteivertreter dieser ehemals staatstragenden Parteien, sowie die ebenfalls von der Bevölkerung stark abgelehnte Unterstützung durch Grüne und Neos werden den Trend des Abgangs nur verstärken. Soweit unsere Prognose.

Nach wie vor: Herr und Frau Österreicher sind sauer!

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Bereinigte Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:



* Onlineumfrage Sonntagsfrage von 17.11.2025, 00:00 bis 20.11.2025, 08:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 84 Jahren bei 1903 Rückmeldungen bei der Sonntagsfrage.
Es handelt sich hier ausschließlich um „Rohzahlen“ und nicht um „Hochrechnungen“.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinparteien unter 1%, bzw. die nicht bundesweit zur Nationalratswahl antreten.
Unter „Ungültig“/„Keine Angaben“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.

Die Umfragen folgen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.

Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich

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2 thoughts on “Die Politik-Umfrage der Woche

  1. Einfach einmal zum Nachdenken: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber
    Ein Politiklehrstück vom Feinsten ist dazu: Georg Orwell – „Farm der Tiere“
    Wie in dem Kult-Buch „1984“ hat Orwell auch hier viele Erscheinungen in der Gesellschaft, wie zum Beispiel Gier und der Wunsch nach Macht, die von den Schweinen verkörpert werden, wiedergegeben. Aber auch die absolute Gehorsamkeit und der Mangel an kritischer Betrachtung werden aufgezeigt und von den Schafen verkörpert. Der einzige Unterschied ist, dass die Kritik hier angenehmer verpackt, in der Tierwelt präsentiert wird.

    https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?&q=farm+der+tiere&&mid=10C97F67A92E7E0CA91010C97F67A92E7E0CA910&&mcid=91D90B01DF7B4A4888E2E14B44D9A4CF&FORM=VRDGAR

  2. https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/umfrage-beben-jetzt-st%C3%BCrzt-auch-%C3%B6vp-auf-unter-20-ab/ar-AA1QQ2SE?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=69209b587bab44d88202d76e66818001&ei=26

    Diese Entwicklung ist klar – unsere „Demokratie“ ist Geschichte. Repräsentative Demokratie funktioniert nur, wenn die Parteien GELD, SUBVENTIONEN, GESCHENKE versprechen – aber – da gibt’s nichts mehr zu verschenken. Das infantile Volk aber will es nicht wahrhaben und hofft auf Änderung – wenn die FPÖ ans Ruder kommt, erhofft man sich weiter den Vollkaskostaat – wenn dann nicht geliefert wird, stürzt auch die FPÖ in der Gunst der käuflichen Masse ab.
    Buchempfehlung: PROLOKRATIE von Christian Ortner – dort steht genau wie wir absacken, nur mehr (maximal) 2 Millionen Leistungsträger erhalten alle anderen 7 Millionen Nichtleistungsträger – das kann nicht gut gehen, macht aber nichts, weiß eh keiner. Traurig auch, dass jeder Analphabet wählen darf. Warum keinen Politikführerschein mit Prüfung, wie unser Staat funktioniert?
    Zum Buch: „Sie ist ungebildet, unreflektiert, manipulierbar, von vordergründigen Bedürfnissen getrieben und entbehrt jedes Weitblickes jene Masse, an der sich Politiker aller Lager orientieren und die so letztlich bestimmt, wo es im Staat langgeht. Christian Ortner widmet sich in seiner Streitschrift mit pointierter Polemik den Folgen dieser Vorherrschaft der bildungsfernen, aber grundsicherungsaffinen Schichten, und gelangt zur Einsicht: Die Demokratie ist früher oder später zum Bankrott verurteilt, denn die Masse regiert den Staat in den Untergang. Erst wenn er ruiniert ist, können die demokratischen Systeme wieder Selbstheilungskräfte entwickeln.“

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