
(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten
Ein Kommentar.
Geschätzte Damen und Herren, was sollen wir Ihnen erzählen, was Sie nicht schon längst selbst wissen? Der Schwachsinn regiert.
ÖVP-Stocker-Kanzler wird ganz wuschig, wenn man Steuergeld für völlig irre und in der Grundüberlegung dumme Aufrüstungsprojekte ausgeben kann. Hauptsache auf EU-Ebene! Dafür hat man zuvor über Jahrzehnte das Bundesheer kaputt gespart.
SPÖ-Babler-Vizekanzler und Held der werktätigen Massen hat sich über die Tiefen von Excel-Fehlern hinweg erhoben und erklärt als bestaunenswerter Rechenkünstler, daß man den Pensionisten Geld wegnimmt, ihnen aber nach seiner Rechenkunst dann mehr Geld bleibt. Glaubt Babler eigentlich selbst, was er da an Unfug verzapft? Die Vertreter der Pensionistenorganisationen auf jeden Fall nicht, denn die laufen Sturm gegen die schwarz-rot-pinke Form der Budgetsanierung.
Und Neos-Beate Meinl-Reisinger beweist dem staunenden Zuseher, daß sie den Politikstil einer Annalena Baerbock fortführen will und kann. Also macht sie einen Ausflug in die Ukraine und verschenkt dort einmal Geld. Unser Geld. Wir haben es ja…
Soweit so schlecht. Die bei den vergangenen Nationalratswahl abgebildete Gewichtung des thematischen Wählerwillens – völlig losgelöst von Parteipräferenzen – wird nicht und nicht abgebildet, wird nicht und nicht umgesetzt. Man bleibt beim alten Stil, bei der alten Linie. Keine Veränderung, keine neue Migrations-, Sicherheits- und Asylpolitik. Keine Wirtschaftspolitik, die Unternehmen nicht mehr vertreibt, sondern anlockt. Keine Budgetpolitik, die das Sparen im staatlichen System als erste Pflicht sieht. Nichts von alledem. Steuern hoch und weiter wie bisher. Kein Wunder, daß sogar die Grünen grundsätzlich zufrieden sind… Und das sollte eine Warnung sein!
Aber bevor sich berechtigter Ärger oder erwartbares Entsetzen breit machen, muß man die Bundesregierung doch kurz in Schutz nehmen: Sie tun, was man von ihnen erwartet hat. Klar, sie leugneten dies bisweilen. Doch dann und wann bricht versehentlich die Wahrheit durch, wie bei Bundes-Stockers Aussage, daß man beweisen will, daß es fünf gute Jahre auch ohne Kickl geben kann. Aha! Da haben wir ja wieder den tatsächlichen Kit, der diese Koalition zusammenhält. Haß, Abscheu und pure Angst vor den Freiheitlichen und einer Regierungsbeteiligung der FPÖ, vor einem möglichen Regierungschef Herbert Kickl. Dieser entbehrliche Klebstoff, der die drei Interessensgruppen des „Weiter wie bisher!“ zusammenhält, scheint auch der Kleber zu sein, den manch (regierungsnaher) Kommentator schnüffelt, bevor er sich in den Kampf gegen die Blauen aufmacht. Anders sind diverse Angriffe auf Alles und Jeden mit (echter oder eingebildeter) Nähe zur FPÖ nicht zu erklären.

Der demokratiepolitisch fragwürdige, doch mit Pseudomoral kräftig unterfütterte Kampf gegen den Sieger der Nationalratswahl und nunmehr größten Oppositionsblock im Nationalrat trägt faulige und stinkende Früchte:
Es stinkt ganz massiv, wenn sogenannte „Aktivisten“ einen – so vermuteten die Genossen wohl – häufig von FPÖ-Chef Herbert Kickl frequentierten Klettersteig zur Todesfalle umgestalteten, indem sie die in der Felswand verankerten Haken zur Sicherung mit dem Seil mit einer Flex anschnitten. Man darf getrost davon ausgehen, daß ein tödlicher Absturz des blauen Parteichefs vor dem geistigen Auge des einen oder anderen dauervermummten Linksextremisten für beinahe ekstatische Gefühle sorgte.
Doch dieser Skandal, dieser offene Angriff auf Meinungsvielfalt, auf die Demokratie, auf die Basiswerte einer ansatzweise funktionierenden Gesellschaft wurde kleingeredet und schnell vergessen. Dem mit Steuergeld alimentierten Mainstream sei Dank.
Sieben Linksextremisten wurden seit Anfang März im Rahmen von Ermittlungen wegen eines Überfalls auf einen Ballbesucher in Graz festgenommen. Der 60-jährige Besucher hatte den Grazer Akademikerball besucht. Mit Band und Mütze war er für die Angreifer – allesamt nach derzeitigem Wissensstand unter 30 Jahre alt – als Korporierter, wahrscheinlich Burschenschafter, erkennbar und zuordenbar. Das genügte, um den Herrn feige zu überfallen und mit Faustschlägen und Fußtritten zu malträtieren. Das Opfer dieses politisch motivierten Anschlags (Ja, dieser Begriff passt wie der Deckel auf den sprichwörtlichen Topf!) landete schwer verletzt im Krankenhaus.
Kein Aufschrei der Medien nach diesem Akt der ideologisierten Grausamkeit. Keine Sondersendungen im ORF. Keine hurtig zusammengestellten Talkrunden bei KroneTV oder Puls4…
Mehr mediale Hysterie gab es um ein Foto des Nationalratspräsidenten Dr. Walter Rosenkranz vor einem Fresko des österreichischen Malers Rudolf Hermann Eisenmenger.
Das Eisenmenger-Bild wurde 1951 von ihm im Parlament geschaffen. Der dazumals mehr als populäre Künstler gestaltete auch den eisernen Vorhang in der Staatsoper. Den Auftrag dazu erhielt er nach drei anonymisierten Ausschreibungen. – Daraus läßt sich leicht schließen, daß es um die Qualität, den künstlerischen Wert ging, nicht um die heute so offen praktizierte Packelei.
Eisenmenger, der wie so viele in seiner Zeit, für alle möglichen, der so rasch wechselnden Machthaber Auftragswerke anfertigte, war 1944 auf die Tausende Namen umfassende „Gottbegnadetenliste“ des Propagandaministeriums gekommen. Ein von so gut wie jedem Künstler angestrebter Umstand, da er nicht weniger bedeutete, als die Freistellung vom Kriegsdienst zu einem Zeitpunkt, als der Krieg schon sowas von verloren war… Namen wie Gerhart Hauptmann (Autor von „Die Weber“), Carl Orff (Komponist von „Carmina Burana“), Herbert von Karajan (Dirigent von Weltbedeutung) oder Rosa und Wolf Albach-Retty (Schauspieler, Großmutter und Vater von Romy Schneider) fanden sich auf dieser Liste.
Aus Eisenmenger macht man nun einen „NS-Maler“, was an Niedertracht kaum zu überbieten ist. Bis zu seinem Tod 1994, also fast ein halbes Jahrhundert nach dem zweiten Weltkrieg, wurde Rudolf Hermann Eisenmenger hofiert, geehrt und für seine Werke gelobt. Nach seinem Tod getrauten sich dann die üblichen Verdächtigen der extremen Linken und noch viel extremeren Charakterlosigkeit, den Toten anzugreifen. Zu Lebzeiten hätten sie sich das nie getraut. Man hätte sich mit solchen Aktionen klar gegen den Grundkonsens der frühen zweiten Republik, sich nicht gegenseitig anzufeinden, sondern gemeinsam das Land wieder aufzubauen, gestellt.
Im Falter verstieg man sich gar, das Werk Eisenmengers als „künstlerischen Giftmüll“ zu bezeichnen. Eine Einordnung, die mehr über das „Qualitätsmedium“ Falter als über den vor über 30 Jahren verschiedenen Künstler sagt. Jeden Moment darf man erwarten, daß die Personen, die aus dem Foto „Rosenkranz vor Eisenmenger-Bild“ eine NS-Nähe konstruieren wollen, die Werke des Malers als „entartet“ bezeichnen. Dann wäre das Gesamtbild der Heuchler wenigstens komplett.

Ziel des gesamten Traras ist natürlich, die Opposition zu schädigen. Und wenn die Vorwürfe noch so weit hergeholt, konstruiert, erfunden und erlogen sind. Ziel ist es, den vollkommen integren Nationalratspräsidenten Dr. Rosenkranz öffentlich zu demütigen und zu diskreditieren. Man agiert mit miesen Mitteln und einer Energie, die man bei der Kritik am an Frechheit kaum zu überbietenden früheren Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka (ÖVP) nicht erkennen konnte.
Ob diese Taktik aufgeht, wird man sehen. Bspw. bei den Wahlen in der Steiermark. Schließlich wissen die wahlberechtigten Bürger, daß bspw. der zur Wahl stehende rote oder schwarze Bürgermeisterkandidat auch ein Delegierter bei den Parteitagen ist. Konkret gesagt: Die Spezialisten, die vor kurzem noch Karl Nehammer mit 100% zum Parteichef machten, stellen sich heute zur Wahl. Sowas sollte man bei der Wahlentscheidung unbedingt mit in Betracht ziehen…
In diesem Sinne: Neuwahlen wären die anständigste und eleganteste Lösung!
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sonntag!
Den Steirern wünschen wir einen feinen Wahlsonntag! Hingehen! Mitbestimmen!
Bleiben Sie zuversichtlich!
Bleiben Sie uns gewogen!
Bitte unterstützen Sie die heimische Wirtschaft!
PS: Ein Thron macht nicht den Clown zum König, sondern das Königreich zum Zirkus.
Titel-/Vorschaubild: Alexey Elfimov / cc by 3.0 / cropped
VdB gehört abgesetzt und sofortige Neuwahlen!