Banken, Punks, Freilich und noch mehr…

(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten

Ein Kommentar.

Geschätzte Damen und Herren, wenige Tage vor dem Weihnachtsfest wollen wir noch eine kleine Geschichte behandeln, die unbeschreiblich lächerlich wäre, wenn sie nicht gleichzeitig so ernst wäre.
Es geht um das sogenannte „Debanking“. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als daß einer Person oder einem Unternehmen ohne Angabe von (den tatsächlichen) Gründen das Konto von der Bank gekündigt wird. Wer einmal die Bank oder das Konto wechselt, weiß, wie aufwendig so ein Wechsel sein kann. Noch viel aufwendiger wird so ein Vorgang, wenn man nicht damit rechnet, wenn man unter Zeitdruck die dazu nötigen Schritte zu unternehmen hat. Hinzu kommt, daß die neue Bank keine Freude mit Kunden hat, denen das Konto bei einer anderen Bank gekündigt wurde. Man wittert ein (wie auch immer geartetes) Risiko und lehnt sicherheitshalber die Geschäftsbeziehung mit dem potentiellen Neukunden ab. Und damit wird die Sache nicht nur kompliziert, sondern ernst! Denn ohne Konto ist man wirtschaftlich nicht mehr existent. Man kann kein Einkommen beziehen und auch keine Rechnungen mehr bezahlen. Man ist draußen aus dem System und kann sehen wo man bleibt.

Daß diese Dinge ausgerechnet vermehrt den Vertretern des erstarkten und weiter erstarkenden dritten Lagers passieren, kann wirklich kein Zufall mehr sein. In den vergangenen Tagen traf es das (überaus lesenswerte) Freilich Magazin und den Kommunikationsberater (mit FPÖ-Nähe) Heimo Lepuschitz.
Auf X (früher Twitter) machen sich einige noch nicht nach Bluesky übersiedelte Wichtigtuer darüber lustig, fantasieren sich eine Welt zurecht, in der das Freilich Magazin und Lepuschitz wahrscheinlich unter Geldwäscheverdacht standen und es ein Ausdruck der Freiheit wäre, wenn sich die Banken ihre Kunden selbst aussuchen und eben dann eher FPÖ-lastigen Kunden die Geschäftsbeziehungen kündigen. Die Idee der Geldwäsche ist bei einem kleinen Medienunternehmen, genauso wie bei einem Kommunikationsberater im Politikbereich, so unbeschreiblich blöd, daß es Juckreiz auf der Hirnrinde auslöst. Und die von den Verbots-Orgiasten so trefflich ins Feld geführte „Freiheit“ hieße in diesem Falle faktisch nichts anderes als politische Diskriminierung. – Wie so oft bei den Damen und Herr*innen der linken Blase: Nicht ganz zu Ende gedacht.

Man darf getrost davon ausgehen, daß die Urheber dieser Form der wirtschaftlichen Hexenjagd eher ideologisch als ökonomisch motiviert waren, als sie den Schritt der Kündigung setzten. Denn auch hier wird bewiesen, daß man nichts aus der Vergangenheit gelernt hat und wieder einmal nichts zu Ende denkt.

In den 1970ern, als häßliche Anzüge, gefertigt aus Kunststoff, mit den übelsten Glockenhosen das modische Bild der Zeit prägten, gab es eine neue Musikrichtung und neue Bands: Punk war plötzlich da und die Sex Pistols reizten das Establishment mit Stücken wie „Anarchy In The UK“ oder „God Save The Queen“ bis aufs Blut. Die Reaktion: Die Sex Pistols wurden aus der bekanntesten Musiksendung der BBC „Top of the Pops“ verbannt. Im Radio waren sie nicht zu hören und die großen Kaufhausketten verweigerten es, die Tonträger der Sex Pistols zu verkaufen. Man wollte die Band und ihren Verleger nicht nur bestrafen, sondern ruinieren.
Die Geschichte lehrt uns, daß diese Form der „moralischen Zensur“ nicht funktionierte. Die Menschen hören, was sie hören wollen, sie lesen, was sie lesen wollen und sie sehen, was sie sehen wollen. In einer auch nur ansatzweise freien Gesellschaft lassen sich die Menschen nicht vorschreiben, wie sie sich unterhalten, wie sie sich informieren und zu welcher Musik sie tanzen. Es funktionierte nicht in den 1970ern und wird heute noch weniger funktionieren.
Das Freilich Magazin soll noch viel mehr Leser und Abonnenten bekommen, Heimo Lepuschitz soll die besten und lukrativsten Aufträge bekommen. Millionen seien ihnen vergönnt, weil sie das Ziel so schäbiger und niederträchtiger Angriffe wurden!
Und übrigens: Johnny Lydon, der damalige Sänger der Sex Pistols, hat sich schon in sehr drastischen und klaren Worten über political correctness, über das woke-Getue und die Verlogenheit der heutigen Linken geäußert. Er zeigt sich überrascht darüber, eine Zeit zu erleben, in der „the rightwing“, also die Rechten die Coolen und die Verteidiger der Freiheit sind, während die Linken sich als spießige Stinker mit Verbotsfantasien erweisen.



Wir wünschen Ihnen einen angenehmen vierten Adventsonntag!
Bleiben Sie uns gewogen!
Bitte unterstützen Sie die heimische Wirtschaft!

PS.: Warten Sie bitte nicht auf eine Verfilmung dieses Beitrags.


Titel-/Vorschaubild: Screenshot Sex Pistol Official

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3 thoughts on “Banken, Punks, Freilich und noch mehr…

  1. Wir nähern uns mit Riesenschritten an einen Bürgegkrieg der es in sich haben wird, das Volk wacht ja schön langsam auf, Gnade Gott den Verursacher!

  2. In der neuen UN und WEF Weltordnung für 2030 steht ganz klar: Kontokündigungen sind der Anfang!!!
    Eine Weltregierung, eine Weltwährung, eine Welt- Zentralbank, Abschaffung der Nationalstaaten, Ende von Privat- Besitz, Ende der Familie, Bevölkerungs-Dezimierung, Ende aller privaten Autos, Alle Unternehmen werden verstaatlicht,… und…und…!!!

    Wenn wir eines Tages Verarmt, kollektiviert, zensiert, entmenschlicht, überwacht ohne Freiheit „nichts mehr besitzen werden aber glücklich sind“ dann werden wir merken, dass wir in einem ökosozialistischen Maßnahmenstaat der Marke „BABLER“ aufgewacht sind. Aber das Klima sich immer noch wandelt!!!

    Deshalb werden AfD und die FPÖ an der Regierungs- Beteiligung gehindert!!! Eine Frechheit, die sich der Bürger nicht mehr gefallen läßt!!!…..Aber wir haben es in der Hand, sein Kreuz bei der Wahl dort zu machen, wo es hingehört, dazu gehört kein Mut, nur Entschlossenheit und ein wacher (Haus) Verstand. Der nun wiederum, fehlt einem großen Teil meiner Landsleute. Augen und Ohren auf, Nachdenken und Vorausdenken, sich informieren, lesen, alternative Radios hören, und dann das Kreuzchen machen, aber bitte nicht bei der LINKEN- Woken SYSTEM- Ampel der Verlierer!!!.

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