
Die Vermutungen, daß sich die russischen Truppen nach der Präsidentschaftswahl wieder mit mehr Druck auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz in Szene und in Bewegung setzen, haben sich bewahrheitet.
Es hat nichts an der Realität der funktionierenden Kriegswirtschaft der russischen Föderation geändert, daß man ihn westlichen Medien versucht hat, die Belastbarkeit der russischen Ökonomie herunterzureden. Und das Schlimmste, was sich als Erkenntnis aufdrängt ist, daß die EU kein wirtschaftlicher Machtfaktor ist, der mit Sanktionen einen Staat wie Rußland in die Knie zwingen kann. Das Gegenteil ist der Fall: Die Volkswirtschaften im EU-Raum sind erheblich abhängiger von Rußland und seinen engsten Verbündeten als Rohstoff- und Energielieferant, sowie als Absatzmarkt, als es umgekehrt der Fall ist. Eine Erkenntnis, die man schon Anfang 2022 hätte haben sollen und dementsprechend die weiteren Schritte setzen hätte sollen.
Der ukrainische Präsident indes baut schon sein ganz persönliches Narrativ für die Zeit nach der Niederlage der ukrainischen Truppen und seinem beinahe zwangsweise folgenden Exil auf: Er gibt dem Westen, und hier vor allem der EU die Schuld an der Niederlage der Ukraine.
Nun wäre es höchst an der Zeit, daß eine Führung der EU, allen voran die Kommission sich endlich wieder für die Interessen der Bürger im EU-Raum einsetzt, die unendlichen Geldmengen, die man in diesem Konflikt sinnlos verbrannte, abschreibt, und sich um die neu aufzustellende Nachkriegsordnung kümmert. Keine Frage, der derzeitige ukrainische Präsident wird in dieser Nachkriegsordnung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Rolle mehr spielen. Spätestens bei den ersten freien Wahlen (unter internationaler Aufsicht) wäre Selenskij ohnehin Geschichte. Er ist unbeliebt, wie kaum ein anderer Politiker in der Ukraine. Zu viel Versprechen, zu viel Korruption, zu viel Inszenierung…
Herr Präsident hat am 20 Mai 2019 für 5 Jahre Amt übernommen.