Silvesternachwehen

Es gibt mehrere Anlässe im Jahr, bei dem man den tatsächlichen Stand der sogenannten Integration von Migranten, Asylsuchenden und Flüchtlingen überprüfen kann. Silvester ist ein solcher. Und in den Ländern die sich besonders mit ihrer „Willkommenskultur“ brüsteten, war es auch wieder erheblich unsicherer und unangenehmer als in Ländern, wo man auf diesen „Wir schaffen das“-Trend verzichtete.
In Ländern wie Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, etc… haben vor allem junge Männer mit migrantischem Hintergrund den öffentlichen Raum in Beschlag genommen. Sie feiern dort auf ihre Art, die dem Großteil der „Ureinwohner“ fremd und bedrohlich erscheint. Nicht zu Unrecht. Denn viel zu oft wird der Jahreswechsel auch dazu mißbraucht, um mit den uniformierten Vertretern der Staaten ein Kräftemessen zu veranstalten. Backsteine und Pyrotechnik wurden in die Reihen Polizisten geworfen, die für ein Minimum an Ordnung sorgen sollen, die Ausschreitungen und Plünderungen verhindern sollen. Manche Gastrobetriebe hatten ihre Läden geschlossen gehalten, haben bewußt auf einen der, wenn nicht den umsatzstärksten Abend des Jahres verzichtet, um nicht das Risiko einzugehen, daß der Betrieb von jungen Männern gestürmt, geplündert, zerstört wird.

In Berlin ist man groteskerweise von Seiten der Politik stolz auf eine Silvesternacht, die mittlere zweistellige Anzahl verletzter Polizisten als Resultat hatte. Man brüstet sich mit einer vorausschauenden Strategie, bei der nur wieder einige Fahrzeuge in Flammen aufgingen und es eigentlich zu viel zu wenige Festnahmen, geschweige denn Verhaftungen kam.
Es ist ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen aus der Politik, wenn sie sich selbst dafür loben, wenn nicht die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt wird und sich Straßenschlachten über Tage ziehen. Die Bürger und die im Stich gelassene Exekutive dürfen das ausbaden.

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