
Schon bei der großen „Wir schaffen das!“-Migrationswelle von 2015 wurde den Menschen in den aufnehmenden Ländern versprochen, es handle sich bei den zuwandernden Asylwerbern um best ausgebildete Ärzte, Architekten, Ingenieure, etc… Ganze Legionen von Absolventen aller möglichen MINT-Studien wurden angekündigt.
Was daraus wurde, ist bekannt. Ein Gutteil der mit Vorschußlorbeeren und Bahnhofsteddybären überhäuften Uneingeladenen beherrschte weder die Grundrechnungsarten, geschweige denn irgendeine Sprache in Wort und Schrift.
Das Versprechen war gebrochen, aber die durch eine verfehlte Asyl- (und in Folge) Sozialpolitik angelockten Damen und (vor allem) Herren waren nun da. Um eine Wiederherstellung des Normalzustandes, was bedeuten würde, daß unrechtmäßig aufhältige Personen auch wieder abgeschoben werden, wollte man sich nicht kümmern. Man behauptete, daß dies nicht möglich sei. Diese Behauptung schallt sogar heute noch aus den Mündern vieler für die Aufgabe ungeeigneter Politiker. Wäre die Behauptung nur im Ansatz wahr, würde dies die völlige Aufgabe der staatlichen Mindestkontrolle über die einzelnen Länder bedeuten.

Nach wie vor beschwert sich die Wirtschaft am allerwenigsten. Die in rudimentären Spuren vorhandenen und brauchbaren Kräfte hat man abgezogen und in den Betrieben untergebracht. Der weitaus größere Anteil an für den europäischen Arbeitsmarkt unbrauchbaren Menschen überläßt man der Versorgung durch die Allgemeinheit, durch den Steuerzahler.
Und weiter gibt es Wirtschaftsbetriebe, die lauthals nach mehr Migration, nach Fachkräften aus fernen Ländern schreien. Natürlich, da sie für den mit anreisenden Rest nicht direkt, sondern nur indirekt – also weniger transparent und spürbar – als Steuerzahler aufkommen müßen.
Dem Ruf der Wirtschaft nach Fachkräften begegnet man am besten mit den weisen Worten des früheren deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt: „… dann sollen sie Fachkräfte ausbilden! …“

Es ist mehr als unklug und kurzsichtig für die heimische Wirtschaft den Fokus auf Zuwanderung statt auf Ausbildung zu setzen. Allerdings ist der Wunsch der Wirtschaft bis zu einem gewissen Grad auch nachvollziehbar. Die Schulsysteme Deutschlands und Österreichs liefern Absolventen, die teilweise nicht sinnerfassend lesen können, auf (in der Arbeitswelt völlig normalen) Druck, auf Termintreue, zivilisierte Umgangsformen scheinbar allergisch reagieren. Auf den immer wieder angesprochenen weltweiten Wettbewerb, bei dem europäische Ländern mithalten wollen, wird man in den Schulen Deutschlands und Österreichs nicht vorbereitet. Dort wird vielmehr überlegt, ob man im Sport „Völkerball“ spielen darf, oder ob dies nicht zu aggressiv sei. Beim Fußball sollen keine Tore gezählt werden, weil sich dann irgendjemand (und zwar der Verlierer) unterlegen fühlen könnte. Überhaupt sind Noten für einige der Nebenerwerbsarchitekten neuer Schulkonzepte ein Horror, weil die Schüler dadurch unter Druck geraten könnten. Hinzu kommen die Kinder genau der Migranten, die für den westlichen Arbeitsmarkt nicht brauchbar sind und die auch das Lernniveau nach unten drücken.
Ein Teufelskreis. Die Schulen erziehen die jungen Menschen zu unfähigen Leistungsverweigerern, die maximal irgendwann als Gleichstellungsbeauftragter arbeiten können, die Wirtschaft bekommt keinen Nachwuchs und besorgt ihn sich über eine Migration, die vom Rest der Bevölkerung immer schwerer zu finanzieren ist…
Die Migrationspolitik ist ein Schlüssel, der viele Schlösser sperrt. Man muß nur den Mut haben, diesen Schlüssel auch richtig anzuwenden.