Die Politik-Umfrage der Woche

Sonntagsfragen zur Nationalratswahl

Die Rücktritte der beiden Ministerinnen Schramböck und Köstinger, sowie die um ihren Abgang kolportierten Geschichten ärgern die Bürger. Viele kommen sich für dumm verkauft vor und wollen das gesamte Spiel nicht länger beobachten müßen. Der ÖVP-Bundesparteitag brachte der ÖVP auch mehr Ärger und Kritik ein, als man dort wahrhaben wollte und mit Zweckoptimismus nur so sprühte. Der von Kanzler und ÖVP-Obmann Nehammer erwartete Aufwind bleibt aus.

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat*:


Zwei Anträge mit dem Ziel einer Neuwahl gab es diese Woche im Nationalrat. Grüne und ÖVP verweigerten diesen Antrag mit ihrer Stimmenmehrheit. Wie sehen das Herr und Frau Österreicher?



* Onlineumfragen von 16.05.2022, 00:00 bis 19.05.2022, 18:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 89 Jahren. Mangels valider Vergleichswerte wird keine Schwankungsbreite angegeben.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinstparteien unter 1%.
Unter „Ungültig“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.

Die Umfragen entsprechen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten
Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.

Daten und Graphik © Gazette Oesterreich

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3 thoughts on “Die Politik-Umfrage der Woche

  1. 19,37 %+ 8,35%= 27,72 % ÖVP+ Grüne
    27,4 % sind gegen Neuwahlen .
    Habt Ihr da nicht geholfen ?
    KPÖ erstärkt 4 % pro Woche.O,la,la

    1. Über die Beweggründe für diese Entscheidungen der Befragten zu urteilen, ist schwierig. Und eine Motivbefragung wurde nicht durchgeführt. Auch ein Abgleich der Ergebnis, ob die Neuwahlgegner mit den ÖVP- und Grün-Wählern identisch sind, fand nicht statt. Diesbezügliche Zusatzinformationen wären sicherlich interessant, würden aber den Rahmen selbst auferlegter datenschutzrechtlicher Möglichkeiten sprengen.
      Daß ausschließlich ÖVP und Grüne noch an der Fortführung der Regierung Interesse haben, ist nicht verwunderlich.
      Das (vergleichsweise rasante) Erstarken der KPÖ halten wir in politisch unruhigen Zeiten für absolut nachvollziehbar. Wir vermuten (ohne auch nur einen einzigen Beleg dafür zu haben), daß die Schwerpunkte des KPÖ-Zuspruchs in und um Graz und Linz liegen, wo die KPÖ in der Gemeindepolitik vertreten sind.

      1. Wien -KP Strassenlokal in der Nähe. Jahrelaaang leer aber seit 2 ? Jahren wechselnde junge Gesichter.
        Da entsteht Basis ,was bei blauen nicht unbedingt sichtbar ist.Sogar Kasten bei Bezirksamt verstaubt und leer.

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