Ein bisserl Nachdenken und viel Entsetzen

(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten

Ein Kommentar.

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Leserinnen und Leser!

Zwei Begriffe begleiten den Beobachter sehr stark (und immer stärker) bei der Analyse und der Kommentierung des politischen Geschehens in Österreich:
„cui bono“ – frei übersetzt: Wer hat einen Vorteil? Unzählige Entscheidungen werden von der Regierung getroffen, bei denen man einen wirklichen und nachvollziehbaren Sinn weder nach dem ersten, noch nach dem zweiten, dritten, vierten, … Blick erkennen kann. Dabei sollten die Entscheidungen, Gesetze und Vorschriften doch im Sinne der Bürger sein. Und die Bürger würden den darin enthaltenen Vorteil erkennen. Das tut man halt derzeit eher selten. Also muß wohl jemand anderer, eine Einzelperson, vielleicht eine kleine Gruppe oder irgendeine Clique einen Vorteil aus den Regierungsschritten ziehen und die neuen Vorschriften sind für die Gesamtbevölkerung so notwendig wie ein Kropf.

Man bohrt allerdings dann trotzdem weiter, sucht nach dem Inhalt, der Absicht, dem tieferen Sinn und stolpert eventuell und ganz plötzlich über seltsame Geldflüsse. Man stolpert vielleicht darüber, daß irgendwo irgendjemand irgendwie innerhalb kürzester Zeit eine unbeschreibliche Masse an Geld ohne Risiko, auf der Basis irgendeiner neuen und nicht nachvollziehbaren Vorschrift verdient. Der erste Eindruck, den man dann hat, ist, daß da doch irgendwie „gepackelt“ wurde, und daß die Entscheider schon noch ihre Benefits aus einer solchen Aktion holen. Daß sich solche Konstellationen schwer durch ehrliche Aussagen der Handelnden und offizielle Honorarnoten oder Provisionsabrechnungen auflösen und nachweisen lassen, dürfte dem gelernten Österreicher auch klar sein. Und man beginnt mit kriminalistischer Kleinarbeit. „Follow the money!“ ist dann die Devise. Denn irgendwie müssen die gewährten gesetzlichen Vorteile doch wieder vergütet werden.
„cui bono“ und „follow the money“ sind die Begriffe unter deren Motto man vielleicht den kommenden Untersuchungsausschuß des kommenden parlamentarischen Jahres stellen könnte. Es wird gemunkelt, daß es genügend Anlässe gäbe.

Weniger Gemunkel, sondern handfeste Tatsachen gibt es im Zusammenhang mit dem Start ins neue Schuljahr. Der Großteil der Eltern hat so gar kein Verständnis mehr für die Umstände, unter denen ihre Kinder unterrichtet werden sollen. Es fehlt jedes Verständnis dafür, daß die Kinder mit permanenten Tests sekkiert werden sollen. Es fehlt das Verständnis dafür, daß ein unangebrachter Druck zur Impfung aufgebaut wird. Die Kampagnen, die Kinder in die Nadel treiben sollen, sind so unbeschreiblich unverschämt, daß man nur noch staunt. Und jeder Pharmakonzern ist neidisch auf die (in ihrer Rechtmäßigkeit fraglichen) Werbemethoden der Regierung, während ihnen, den Pharmaunternehmen, mit großen rechtlichen Hürden und Auflagen das Bewerben eines rezeptfreien Kopfweh-Pulverls erschwert wird.
Diese Eltern sind allerdings nicht die Speerspitze der „Corona-Leugner“, der Impfgegner oder der sogenannten „Covidioten“, oder wie auch immer man Kritiker der Regierungsmaßnahmen beschimpft, verleumdet oder diffamiert. Nein es sind Menschen, die zu einem großen Teil selbst doppelt geimpft sind. Es sind Menschen, denen mehrmals Dinge prophezeit oder versprochen wurden, aber die Prophezeiungen nicht eintrafen und die Versprechungen nie gehalten wurden. Den Menschen wurde versprochen, daß „die Impfung“ (als ob es keine andere mehr gäbe…) der „Game-Changer“ sei, sie vollständig immunisiert seien und das normale – gemeint ist das richtige, nicht das „neu normale“ – Leben, wie vor dem unsäglichen März 2020 zurückkehre. Es wurden Schreckensszenarien, wie die 100.000 Toten, prophezeit. Alles mögliche wurde angekündigt, vorausgesagt, versprochen… Nichts, so absolut gar nichts traf ein. Die Kinder wurden als „Superspreader“, als Todesengel für Oma und Opa, dargestellt. So wurden die Verbindungen innerhalb von Familien belastet, ja teilweise sogar ausgelöscht.
Kinder, die jetzt in die dritte Volksschulklasse kommen, haben faktisch keine Ahnung, wie echter Unterricht stattfindet. Es wird Kindheit vernichtet und die Ausbildung zerstört.

Grund genug für viele Eltern, die Notbremse zu ziehen und ihre Kinder von der öffentlichen Schule mit all den irrwitzigen und kaum mehr nachvollziehbaren Vorgaben und Bestimmungen abzumelden und sie selbst zu unterrichten. Die Eltern organisieren sich, helfen sich gegenseitig, bilden Betreuungs- und Lerngruppen. Sie übernehmen den Part, für den sie eigentlich Steuern zahlen. Sie besorgen auf eigene Kosten Schulbücher, Unterrichtsmaterial und investieren ihre Zeit, um dem Verlust an Kindheit und dem Verlust an Ausbildungsqualität entgegenzuwirken.
Und was tut die Regierung? Was macht der Unterrichtsminister? Nicht daß man den eigenen Standpunkt einmal überdenken würde, nein, man baut bereits eine Drohkulisse gegen die Bürger auf, verzapft Schwachsinn und will als Gegenmaßnahme das Abmelden von öffentlichen Schulen erschweren. Den angesprochenen Schwachsinn wollen wir noch darlegen, sonst heißt es noch, wir würden uns in polemischen Unterstellungen ergehen: Der gute Unterrichtsminister Faßmann behauptete doch unlängst im vollen Ernst, daß das Bilden von Lerngruppen nicht legal sei. Beweisführung abgeschlossen. Schwachsinn!

Nicht nur im Schulbetrieb, so ziemlich überall, in allen Lebensbereichen, versucht man, getrieben von einer bereits hochgradig unanständigen Panik- und Erpressungskampagne, die Bürger zum Impfen zu bewegen. Rund ein Drittel der Österreicher ist nach wie vor ungeimpft, und wenn man von diesem Anteil die Kinder unter zwölf Jahren, sowie die Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen, abzieht, hat man den Punkt erreicht, der früher gemeinhin als „Herdenimmunität“ bezeichnet wurde. Nur hat die Sache einen Haken: Es gibt diese versprochene Immunität eben nicht. Die geimpften Menschen können sich genauso infizieren, können genauso erkranken – wenn auch die Krankheitsverläufe nach derzeitigem Informationsstand weniger intensiv verlaufen, sie können das jeweils mit neuem griechischen Buchstaben bezeichnete Virus auch weitergeben. Vollimmunisierung? Game-Changer? – Ein Satz mit „x“: War wohl nix!
Trotzdem wird mit der Sturheit, die eher an Slapstick-Stummfilm-Komödien der 1920er erinnert, an dem Kurs festgehalten: Als ob ein Stummfilmschauspieler immer wieder eine Leiter um ein Stück absägt, und sich immer mehr wundert, warum er nicht zu seinem Ziel hochklettern kann.
Eine besonders „geistreiche“ Idee in diesem Zusammenhang wollen wir nicht vorenthalten: So meint die gute Frau Rendi-Wagner, immerhin Vorsitzende der großen SPÖ, man solle den sich nun zur Impfung entschließenden Menschen doch einen € 100,– – Bonus zukommen lassen.

Weniger höflich geht man in Teilen der Wirtschaft um, wo man den Dienstnehmern – im übertragenen Sinne natürlich – das Messer an die Gurgel hält und sie zum Impfen zwingen will. Losgelöst von jeder gesetzlichen Notwendigkeit werden kaum mehr beschaffbare Tests oder auch Impfnachweise verlangt. Nur zum Nachdenken: Es werden vom Dienstnehmer höchstpersönliche, private Gesundheitsinformationen verlangt! Es werden Tests verlangt, die sich schon in Bälde mit rund € 350,– zu Buche schlagen und der damit verbundene zeitliche Aufwand nicht als Dienstzeit gewertet und bezahlt wird. Als besonders widerwärtiges Beispiel für unanständigen sozialen Druck schildern wir den tatsächlich stattgefundenen Vorgang in einem mittelständigen Unternehmen: Dort wurde ein Mitarbeiter öffentlich dazu aufgefordert, die Zeit, die er in behördlich angeordneter Absonderung verbringen mußte, als Zeitausgleich zu verbuchen. Man verkündete ernsthaft, daß alles andere unkollegial gegenüber den geimpften Mitarbeitern wäre.
Man könnte meinen, daß es sich hier um Nötigung handelt, oder?

Die von der Bundesregierung geduldete, ja vielleicht sogar gewollte, Spaltung der Gesellschaft, das gegenseitige Denunzieren, Ausspionieren, das gegenseitige Verächtlichmachen, Beschimpfen, Bekämpfen und Angreifen wird immer grauslicher. Und wenn der ganze Unfug um unwirksame Maßnahmen, Bereicherung, Lügen und falsche Versprechungen, faktenwidrige Behauptungen, Rechts- ja sogar Verfassungssbrüche hinüber ist, werden die zwei anfangs genannten Begriffe „cui bono“ und „follow the money“ die Maximen der Aufarbeitung sein.



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