Die Politik-Umfrage der Woche

Sonntagsfrage: Wen würde Österreich wählen?

Die von uns vergangene Woche veröffentlichten Umfrageergebnisse haben für ein klein wenig Aufregung einerseits, doch auch für sehr viel freundliches Feedback andererseits gesorgt. Für die vielen Zuschriften wollen wir uns hier herzlich bedanken.
Liebe Leserinnen und Leser, bitte seien Sie sich allerdings auch dessen bewußt, daß diese Darstellung des möglichen Wählerwillens grundsätzlich eine Momentaufnahme ist und oft auch den Tageseinflüßen aus der politischen Berichterstattung unterliegen. Außerdem gibt es verschiedene Umfragetechniken, die ebenfalls zu unterschiedlichen Ergebnissen führen (können). Die Sonntagsfrage wird von uns ausschließlich online mit einem „Stimmzettel“ durchgeführt. Er bietet bspw. auch die Möglichkeit, ganz bewußt ungültig zu wählen.
Das heute dargestellte Ergebnis birgt NOCH keine großen Sensationen in sich. Die Rücktritte von ÖVP-Landesräten in Tirol auf Grund eines veritablen Skandals im Testwesen, sowie die Ansprache von Bundespräsident Van der Bellen zu einer beinahe zur Durchführung gelangten Exekution bei Finanzminster Blümel, und das „Ausbooten“ von Gesundheitsminister Mückstein beim EU-Gipfel der für soziale Belange zuständigen Minister haben noch nicht den Ausschlag, den solche Umstände erwarten ließen.
Die Ablehnung des „Grünen Paß“, der am Anfang der Woche durch den Nationalrat gedrückt wurde, ist auf jeden Fall spürbar. Die Oppositionsparteien arbeiten sich an unzähligen Versäumnissen der Bundesregierung ab und können offensichtlich den einen großen Skandal, an dem man sich erfolgreich verbeißen könnte, nicht gefunden. Scheinbar ist das Angebot zu groß.

Das Resultat zur Sonntagsfrage:



* Onlineumfrage von 02.05.2021, 00:00 bis 06.05.2021, 18:00. Befragt wurden 2750 wahlberechtigte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 84 Jahren. Mangels Vergleichswerte wird keine Schwankungsbreite geschätzt.
Unter „Sonstige“ fallen Stimmen für bspw. die KPÖ, das THC oder andere Parteien, die nicht genügend Stimmen für den Einzug in den Nationalrat erhalten würden, sowie ungültige Stimmen (bspw. Mehrfachstimmen).



Daten und Graphik © Gazette Oesterreich


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