Der neue Golf Variant

Mehr Raum, mehr Dynamik und mehr Effizienz

Wichtige Fakten – Stichpunkte und Kurzfassung

· Golf Variant. Die neue Generation des praktischen Allrounders überzeugt mit maximalem Raum und minimalem Verbrauch
· Mehr Flexibilität. Volkswagen hat den Golf Variant um 66 mm verlängert und den Stauraum auf bis zu 1.642 Liter vergrößert
· Mehr Komfort. Plus an Radstand verbessert den maximalen Beinraum im Fond des Golf Variant um 38 auf beachtliche 941 mm
· TDI-Effizienz. Golf Variant mit 85 kW2 verbraucht nur 4,6 bis 5,3 l/100 km, die Version mit 110 kW3 und DSG 4,6 bis 5,4l/100 km
· eTSI mit 48V. 81 kW4 starker Golf Variant 1.0 eTSI mit Mild-Hybrid und 7-Gang-DSG verbraucht lediglich 5,3 bis 6,4 l/100 km
· Twindosing. Alle Turbodieselmodelle verfügen über zwei SCR-Katalysatoren, die signifikant die NOx-Emissionen reduzieren
· Vernetzt. Alle Golf Variant haben ohne Aufpreis ein Navigationssystem mit Zugriff auf mobile Online-Dienste an Bord
· Sicherer. Das neue lokale Warnsystem Car2X und der neue Abbiegeassistent verbessern serienmäßig die Sicherheit
· Dynamischer. Das Design des Golf Variant ist mit seiner langen Dach- und kraftvollen Schulterpartie sportlicher als je zuvor

Volkswagen baut das Modellspektrum der achten Golf Generation weiter aus. Nach dem Viertürer folgt nun die zweite Karosserieversion: der komplett neue Golf Variant. Erstmals 1992 mit der dritten Generation des Golf vorgestellt, wurde der Variant schnell ein Erfolgsmodell, das mit seinem Plus an Raum und Variabilität bis heute mehr als drei Millionen Autofahrer in aller Welt überzeugte. Jetzt bringt Volkswagen einen Golf Variant auf den Markt, der das Segment der kompakten Raumriesen mit einer neuen Designdynamik auflädt. Fakt ist: Der nun vorgestellte Golf Variant zeigt eine Linienführung, die durch maximale Aerodynamik, eine unverwechselbare Frontpartie und eine kraftvolle Schulterpartie im Stil eines Shooting Brakes geprägt ist. Trotz dieser neuen Sportlichkeit bleibt der Volkswagen ein konsequentes Multifunktionstool mit jeder Menge Platz: Der neue Golf Variant bietet mit bis zu 1.642 Litern Kofferraumvolumen und deutlich erweiterter Beinfreiheit im Fond noch mehr Variabilität und Komfort als sein Vorgänger.

Drei sparsame Motoren zum Start. Dank neuer Motoren und dem aerodynamischen Design verbesserten sich auch die Fahrleistungen und Verbrauchswerte. Zur Markteinführung in diesem November startet der Golf Variant erstmals mit einem Mild-Hybrid (eTSI mit 81 kW / 110 PS und 48-Volt-Technik) einem Benziner mit 81 kW / 110 PS und zwei Twindosing-Turbodieselmotoren (TDI mit 85 kW / 115 PS und 110 kW / 150 PS) durch. Sie alle sind ebenso sparsam wie kraftvoll und erfüllen die neueste Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM. Folgen werden weitere Benziner mit 96 kW (130 PS), 110 kW (150 PS) und 140 kW (190 PS). Das Spektrum der Mild-Hybridantriebe werden zwei eTSI mit 96 kW und 110 kW vervollständigen.

TSI-Startmotorisierung mit 81 kW. Der 200 Nm starke Benziner ist ein 48V-Mild-Hybrid. Serienmäßig an ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) gekoppelt, schaltet dieser Golf Variant den elektrisch „aufgeladenen“ Turbomotor (eTSI) wann immer möglich komplett ab, um in diesem Fall lautlos und emissionsfrei zu segeln und dabei Energie zu sparen. Der Golf Variant 1.0 eTSI verbraucht kombiniert lediglich 5,3 bis 6,4 l/100 km – die Rede ist von einem bei Bedarf gut 200 m/h schnellen, geräumigen Fünfsitzer, der locker das Urlaubsgepäck einer Familie mit drei Kindern wegsteckt.

TDI-Startmotorisierungen mit 85 kW und 110 kW. Einen großen technischen Sprung machen die neuen Twindosing-Turbodiesel (TDI) mit doppeltem SCR-Katalysator (Twindosing verwandelt Stickoxide in Wasser und harmlosen Stickstoff). Der 85 kW (115 PS) starke Golf Variant 2.0 TDI mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 300 Nm Drehmoment verbraucht kombiniert nur 4,6 bis 5,3 l/100 km; in der Version mit 110 kW (150 PS, 360 Nm) und 7-Gang-DSG sind es 4,6 bis 5,4 l/100 km.

Bis zu 1.220 Kilometer Reichweite. Gegenüber den gleichstarken TDI-Motoren im Vorgänger wurde der Verbrauch um bis zu 0,4 l/100 km gesenkt. Einen eTSI als Mild-Hybrid mit DSG gab es im letzten Golf Variant noch nicht; der von der Leistung her vergleichbare Motor mit Schaltgetriebe verbrauchte 0,5 l/100 km mehr als der neue eTSI. Tankstopps sind mit allen drei Motoren selten: Je nach Antriebsversion kommt der neue Golf Variant auf eine theoretische Reichweite von bis zu 1.220 Kilometern.

Innenraum einer neuen Zeit. Im Interieur blieb – bis auf die perfekte Ergonomie – kaum etwas, wie es war. Digitale Touchflächen, Touchslider und Screens übernehmen die Funktion klassischer Tasten und analoger Anzeigen. Optional projiziert ein Head-up-Display wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe. Die neuen digitalen Schnittstellen katapultieren den Golf Variant in eine neue Zeit.

Interaktive Assistenzsysteme. Progressiv sind die neuen Assistenzsysteme. Der „Travel Assist“ ermöglicht bis 210 km/h das assistierte Fahren und erhöht besonders auf langen Strecken den Komfort. Ein neuer Abbiegeassistent und das ebenfalls neue Car2X-Warnsystem verbessern signifikant die Sicherheit. Erstmals machen in einem Golf Variant zudem neue „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“ die Nacht zum Tage.

Design-DNA einer Ikone. Charisma prägt das neue Exterieurdesign. Es schlägt mit seinen glasklaren Linien und den in LED-Technik ausgeführten Lichtsystemen eine optische Brücke in die digitale Welt. Vorn und seitlich bis zu den B-Säulen teilen sich der klassisch viertürige Golf und der neue Golf Variant die gleiche ikonische Linienführung. Dahinter zeigt der Variant seine typische Eigenständigkeit. Dank einer ausgeprägten Schulterpartie, der darüber nach oben hin leicht eingezogenen und nach hinten abfallenden, langen Dachpartie sowie einer coupéartig schräg gestellten Heckscheibe wirkt der Golf Variant sportlicher als je zuvor. Der Zuwachs an Länge ordnet zudem die Proportionen neu und lässt den Golf Variant gestreckter und optisch flacher wirken. Die neue Variant-Generation ist 4.633 mm lang; der Radstand liegt nun bei 2.686 mm (jeweils plus 66 mm gegenüber dem Vorgänger). Breit ist der Golf Variant 1.789 mm, hoch 1.455 mm (ohne Dachreling). Zum Vergleich: Der aktuelle viertürige Golf ist 4.284 mm lang; der Radstand beträgt 2.619 mm.

Ausstattungsmatrix. Neu konfiguriert hat Volkswagen die Ausstattungsmatrix des Golf Variant: Oberhalb der Grundversion „Variant“ folgen die Linien „Life“, „Style“ und „R-Line“.

Ausstattungsplus. Erweitert wurden die Ausstattungsumfänge. Generell sind Details wie der Spurhalteassistent „Lane Assist“, das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, der neue Abbiegeassistent, die Müdigkeitserkennung, die elektronische Differenzialsperre XDS und das lokale Warnsystem Car2X serienmäßig an Bord. Ebenfalls immer dabei: das „Digital Cockpit Pro“ (digitale Instrumente), das Radio „Composition“, die Online-Dienste und -Funktionen von „We Connect“ und „We Connect Plus“, ein neues Multifunktionslenkrad, die 1-Zonen Klimaautomatik „Air Care Climatronic“, das schlüssellose Startsystem „Keyless Start“, eine Bluetooth-Telefonschnittstelle, Komfortsitze sowie LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten inklusive automatischer Fahrlichtschaltung.

Zentrale Aspekte

Serien- und Sonderausstattung: LED-Scheinwerfer serienmäßig

Variant in vier Variationen. Volkswagen hat die Nomenklatur und Konfiguration der Ausstattungslinien komplett neu konzipiert und dabei die Serienumfänge deutlich erhöht. Die bisherigen Ausstattungen „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“ werden fortan von den Linien „Golf“, „Life“ und „Style“ sowie eine sportliche „R-Line“-Version abgelöst.

Variant“. Das Spektrum des neuen Golf Variant beginnt mit der Version „Variant“. Und bereits hier wurde die Serienausstattung gegenüber der vergleichbaren Version des Vorgängers stark erweitert. Zusätzlich an Bord sind nun der Spurhalteassistent „Lane Assist“, das Umfeldbeobachtungs-system „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und vorausschauender Fußgängererkennung, Car2X (lokale Kommunikation mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur), digitale Instrumente, das Radio „Composition“ „We Connect“ und „We Connect Plus“ (mobile Online-Dienste und -Funktionen), ein Multifunktionslenkrad, die „Air Care Climatronic“ mit Aktivkohlefilter, die schlüssellose Zentralverriegelung „Keyless-Start“ und eine Bluetooth-Telefonvorbereitung. Ebenfalls serienmäßig: LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, LED-Leseleuchten sowie zwei USB-C-Steckdosen. Serienmäßiger Stoff im Interieur: „Quad Paper“. Der Golf Variant ist zudem stets mit einer Gepäckraumabdeckung im Fond ausgestattet. Optional bietet Volkswagen eine Netztrennwand an, die hinter die erste oder zweite Sitzreihe gespannt wird, um den Kofferraum dachhoch beladen zu können.

Life“. Die Ausstattung „Life“ beinhaltet über die Features der Version „Golf“ hinaus unter anderem folgende Details: 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (Typ „Norfolk“), Exterieur-Ambientelicht inklusive Logo-Projektion auf den Untergrund (integriert in die vorderen Türen) und beleuchteter Türgriffmulden, Schnittstelle zum induktiven Laden des Smartphones, „Wireless App-Connect“ (drahtlose iPhone-Integration), Mittelarmlehne vorn (mit zwei weiteren USB-Schnittstellen und Luftausströmern zum Fond hin), Mittelarmlehne hinten (inklusive Durchladefunktion), Chromelemente im Bereich der Luftausströmer sowie der Fensterheberschalter und der Spiegeleinstellung, „ParkPilot“ als Einparkhilfe sowie das automatisch aktivierte Autobahn- und Stadtlicht. Gleichfalls serienmäßig: Lendenwirbelstützen vorn, die Höheneinstellung des Beifahrersitzes, Smartphone- und Kartentaschen an den Vordersitzen, ein funktionsseitig erweitertes Infotainmentsystem, eine 12V-Steckdose im Kofferraum, beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden und ein variabler Ladeboden. Der Golf Variant hat ab der Ausstattungslinie „Life“ zudem eine in zehn Farben einstellbare Interieur-Ambientebeleuchtung an Bord. Serienmäßiger Stoff für die Sitze und Verkleidungen: das Dessin „Maze“.

Style“. In der Topausstattung „Style“ gehören zusätzlich respektive abweichend von den „Golf“- und „Life“-Features folgende Details zur Serienausstattung des Golf Variant: 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Belmont“, zusätzliche Chromumfänge im Exterieur (u.a. Trapez-Endrohre und seitliche Fensterbrüstung), Sportsitze vorn mit Sitzmittelbahnen in „ArtVelours“ (Fahrerseite als ErgoActive-Sitz mit elektrischer Einstellung), Lederlenkrad und Lederschaltknauf, eine Pedalerie in Alu-Optik, Außenspiegeleinstellung mit Memory-Funktion, eine Interieur-Ambientebeleuchtung in 30 Farben, LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und Allwetterlicht, LED-Rückleuchten mit animierter Blinkfunktion, eine „Air Care Climatronic“ mit 3-Zonen-Temperaturregelung und der „Travel Assist“.

R-Line“. Die neue „R-Line“-Version ist die sportlichste Ausstattung des neuen Golf Variant. Analog zu „Style“, gehören auch hier die Ausstattungsinhalte von „Golf“ und „Life“ zur Basiskonfiguration. Darüber hinaus wird die „R-Line“-Version durch folgende Features geprägt (Auszug): 17-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Valencia“, „R-Line“-spezifische Stoßfänger, Schwellerleisten in hochglänzendem Schwarz, einen Diffusor im Heck, Top-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, die Ambientebeleuchtung in 30 Farben, Sportfahrwerk, Progressivlenkung, Fahrprofilauswahl, Dachhimmel in Schwarz, Schalthebelknopf in Alu, Multifunktionslenkrad mit gelochtem Leder, „R-Line“-spezifische Zier- und Kontrastnähte sowie Pedalerie und Fußstütze in Edelstahl gebürstet. Serienmäßige Bezüge im Interieur: der Stoff „Sardegna“ (Mittelbahnen) und „ArtVelours“ (Sitzwangen).

Großes Panoramadach. Volkswagen hat für den Golf Variant ein neues Panorama-Aufstell- und Schiebedach entwickelt. Es ist zweigeteilt; der vordere Teil kann geöffnet werden, der Bereich über dem Fond ist fest verbaut. Geöffnet und geschlossen wird der vordere Dachteil über einen Touchslider vorn im Dachhimmel. Um Luftverwirbelungen und damit Geräusche bei höheren Geschwindigkeiten zu vermeiden, wird das geöffnete Dach mit zunehmender Geschwindigkeit auf Wunsch automatisch ein Stück weit geschlossen.

Design und Dimensionen:

Charismatische Linien und deutlich mehr Radstand

Dynamischere Proportionen. Die neue Generation des Golf Variant ist 4.633 mm lang; der Radstand liegt nun bei 2.686 mm (jeweils plus 66 mm gegenüber dem Vorgänger). Breit ist der Golf Variant ohne Außenspiegel je nach Version zwischen 1.533 und 1.549 mm, mit Außenspiegeln sind es 1.789 mm. In der Höhe misst der Volkswagen ohne Dachreling 1.455 mm; mit Reling sind es 1.498 mm. Der Vorgänger war ohne Außenspiegel identisch breit; mit seinen größeren Außenspiegelgehäusen lag das entsprechende Maß bei 1.799 mm. Mit 1.496 mm war der letzte Golf Variant mit Dachreling zudem nahezu identisch hoch. Durch das Plus an Länge und Radstand zeigt der neue Golf Variant dynamischere Proportionen als sein Vorgänger. Im Vergleich zum aktuellen viertürigen Golf kennzeichnen den neuen Variant 67 mm zusätzlicher Radstand und 349 mm mehr Länge; insbesondere der für einen Variant hintere Karosserieüberhand fällt deutlich größer aus.

Kraftvollere Linien. Charisma prägt das neue Exterieurdesign des Golf Variant. Es schlägt mit seinen glasklaren Linien und den in LED-Technik ausgeführten Lichtsystemen eine optische Brücke in die digitale Welt. Vorn und seitlich bis zu den B-Säulen teilen sich der viertürige Golf und der neue Golf Variant die gleiche ikonische Linienführung. Dahinter zeigt der Variant seine typische Eigenständigkeit. Dank einer ausgeprägten Schulterpartie, der darüber nach oben hin leicht eingezogenen und nach hinten abfallenden, langen Dachpartie sowie einer coupéartig schräg gestellten Heckscheibe wirkt der Golf Variant sportlicher als je zuvor. Der skizzierte Zuwachs lässt den Golf Variant gestreckter und optisch flacher wirken.

Optimale Aerodynamik. Dass jedes Teil der Karosserie neu geformt und im Windkanal geschliffen wurde, zeigt ein Blick auf die aerodynamischen Werte: des Golf Variant. Die Stirnfläche wurde gegenüber dem Vorgänger auf 2,21 m2 gesenkt, der Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,3 auf
0,275. Die gute Aerodynamik hat Volkswagen durch verschiedenste Maßnahmen realisiert. Dazu gehören neben der verkleinerten Stirnfläche cw-optimierte Außenspiegel, Aeroecken und Spoiler im hinteren Dachbereich, eine vollflächige Unterbodenverkleidung und aerodynamisch optimierte Features in den Radhausschalen (vorn Verdrängungskörper, hinten Spoiler).

Mehr Länge bedeutet mehr Raum. Das Plus an Außenlänge und Radstand kommt vollständig dem Innenraum des Golf Variant zugute. Fünf Passagiere finden bequem Platz. Vor allem im Fond ist der Raumgewinn spürbar: Der maximale Beinraum vergrößerte sich von 903 auf 941 mm. Ihr Gepäck verstauen die Passagiere in einem großzügig geschnittenen Kofferraum: Bis zur Oberkante der Rücksitzlehne beladen, stehen 611 Liter Stauvolumen zur Verfügung (plus 6 Liter gegenüber dem Golf Variant 7). Bei dachhoher Beladung mit integrierter Gepäcknetztrennwand bis an die Lehnen der Vordersitze, steigt das Volumen auf 1.642 Liter (plus 22 Liter). Ausgestattet ist der Kofferraum mit praktischen Taschenhaken, Verzurrösen und Beleuchtung. Optional befinden sich in der rechten Seitenverkleidung eine 12V- und eine 230V-Steckdose sowie die Betätigung der elektrisch aus- und einklappbaren Anhängerkupplung. Falls beide Hände mit Einkäufen oder Gepäck beladen sind, kann die optional elektrische Heckklappe alternativ per virtuellem Pedal geöffnet werden.

Interieur einer neuen Zeit: Neue Freiräume, funktional und ästhetisch vernetzt

Serienmäßiges digitales Cockpit. Der Golf Variant ist ein Automobil, das sich stärker als je zuvor mit ihren Besitzern vernetzt. Die Basis dafür bilden serienmäßig digitale Instrumente („Digital Cockpit Pro“) mit einem 10 Zoll großen Display, dem ebenfalls serienmäßigen Radio „Composition“ sowie ein Multifunktionslenkrad. Wichtig: Alle Infotainmentsysteme gehören zur dritten Generation des „Modularen Infotainmentbaukasten“ (MIB3). Sie alle sind an eine Online-Connectivity-Unit (OCU) gekoppelt, die mit einer eSIM ausgestattet ist. OCU und eSIM ermöglichen den Zugriff auf ein permanent wachsendes Spektrum von online-basierten Funktionen und Dienstleistungen, die über das markeneigene Ecosystem „Volkswagen We“ bereitgestellt werden. Dabei serienmäßig im neuen Golf Variant nutzbar: das Spektrum von „We Connect“ (für eine zeitlich unbegrenzte Nutzung vorbereitet) und „We Connect Plus“ (in Europa zur kostenfreien Nutzung für ein oder drei Jahre vorbereitet).

Digitale Architektur. Durch die Fusion des „Digital Cockpit Pro“ und des Infotainmentsystems entsteht eine neue, durchgängig digitale Architektur. Neu gestaltet, zusammengefasst und intuitiver bedienbar wurden auch die Licht- und Sicht-Funktionen: Das Licht sowie die Heizung der Front- und Heckscheibe werden nun über ein digitales Tastenfeld links von den Instrumenten bedient. Eine perfektionierte Ergonomie kennzeichnet auch die Mittelkonsole: Insbesondere in Verbindung mit dem nun deutlich kleineren Shift-by-Wire-Schaltknauf für das Direktschaltgetriebe (DSG) wirkt dieser Bereich cleaner denn je. Dieses Bild setzt sich in der neuen Dachkonsole fort; auch hier wurde die Bedienung – inklusive eines Touchsliders für das optionale Panoramadach – digitalisiert. Per Touchslider werden zudem die Temperatureinstellung der Klimaanlage und die Regelung der Lautstärke bedient.

Vernetztes Info- und Entertainment. Optional kann der digitale Arbeitsplatz des Fahrers mit dem Top-Navigationssystem „Discover Pro“ individualisiert werden. Es besitzt unter anderem eine High-End-Kartennavigation und die natürliche Sprachsteuerung. Darüber hinaus ist ein Windshield-Head-up-Display erhältlich. Windshield steht für ein Head-up-Display, bei dem die Informationen direkt in die Windschutzscheibe und somit virtuell vor den Fahrer projiziert werden.

Soundsystem von „Harman Kardon“. Komplett neu entwickelt wurde das optionale 480-Watt-Soundsystem von „Harman Kardon“ mit einem 12-Kanal-Ethernetverstärker und zehn Lautsprechern. Die Lautsprecher machen den Innenraum zum Konzertsaal. Pro Fahrzeugseite gibt es jeweils einen Hochtöner (60 mm Durchmesser) in den A-Säulen und in den hinteren Türverkleidungen sowie einen Tieftöner (168 mm) in den vorderen und hinteren Türverkleidungen. Hinzu kommen vorne in der Instrumententafel ein Center-Speaker (116 mm) und in der Reserveradmulde ein Subwoofer (18 Zoll im Durchmesser).

Interieur-Ambientelicht. Bereits in der Ausstattungslinie „Life“ ist der Golf Variant serienmäßig mit einem Interieur-Ambientelicht ausgestattet, das in zehn verschiedenen Farben einstellt werden kann. Im gewählten Farbton beleuchtet werden eine Dekorleiste in der Instrumententafel, die Türdekorleisten vorn und hinten, die Ablagefächer in den vier Türen, der vordere Fußraum links und rechts (ab „Style“ auch hinten) sowie die zentrale Ablage in der Mittelkonsole vorn; darüber hinaus übernehmen auch die digitalen Instrumente und das Infotainmentsystem den gewählten Grundton. Optional respektive ausstattungsabhängig wird zudem ein Ambientelicht mit 30 Farben angeboten. Neben den Einzelfarben – verschieden einstellbar für unterschiedlichste Zonen des Interieurs – können über ein sogenanntes „Mood-Menü“ vorkonfigurierte Beleuchtungsprofile mit nur einem digitalen Touch gewählt werden.

Personalisierung. Die personalisierten Einstellungen werden im Golf Variant direkt und auf Wunsch via Cloud gespeichert, um sie nach einem Fahrer- respektive Fahrzeugwechsel wieder abzurufen. Gespeichert werden je nach Ausstattung die Einstellungen des „Innovision Cockpits“, der Sitzposition, der Außenspiegel und Klimaanlage, des Ambientelichts und des Coming-/Leaving-Home-Lichts.

Intuitive Sprachsteuerung. Unterstützt wird die Bedienung im Golf Variant optional respektive je nach Ausstattung serienmäßig durch eine neue natürliche Sprachsteuerung. Das System wird einfach per Ansprache („Hallo Volkswagen“) oder Voice-Button im Lenkrad aktiviert. Der Golf Variant antwortet jetzt zum Beispiel mit „Ja, bitte?“ und „Was möchten Sie tun“ und reagiert auf intuitive Sprachkommandos wie „mir ist kalt“ (Klimaautomatik). Neue digitale Mikrofone perfektionieren dabei nicht nur die Spracherkennung und die Sprachqualität (bei Telefonaten), sondern lokalisieren auch den Sprechenden (Fahrer oder Beifahrer). Per Sprache gesteuert werden können zum Beispiel die Navigation, die Klimaanlage, das Telefon und das Infotainment. Folgen wird zudem die Integration der optionalen Web-App „Alexa“.

Alexa – wie wird das Wetter?“ Folgende fahrzeugbezogene Funktionen können über „Alexa“ angesteuert werden: die Point-of-Interest-Suche (POI) im Umkreis, die POI-Eingabe in die Navigation sowie die Lautstärkeregelung. Darüber hinaus wird das bereits aus dem Wohnungsumfeld bekannte Funktionsspektrum abrufbar sein; dazu gehören Bereiche wie Wissensfragen, Wetterinfos, Nachrichten, Öffnungszeiten und die Steuerung des Smart Homes. Dabei reicht ein Befehl wie „Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer ein“, um die entsprechende Funktion zu aktivieren. „Alexa“ kann in den Sprachen Englisch (US / UK), Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch im Golf Variant gesteuert werden.

Smarte Elektronik erleichtert die Bedienung. Rein elektronisch gesteuert wird im neuen Golf Variant mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG) auch die Schaltarbeit des Fahrers: Sie erfolgt Shift-by-wire. Durch den elektronisch betätigten Wechsel der Fahrstufen wird zum einen der Schaltknauf sehr viel kleiner und damit platzsparender, zum anderen erhöht sich der Schaltkomfort. Ein Beispiel: Dank Shift-by-wire kann bei niedrigen Geschwindigkeiten schon beim Vorwärtsfahren der Rückwärtsgang einlegt werden, um einfacher zu Rangieren; der Golf Variant wird erst dann sanft in „R“ schalten, wenn die Geschwindigkeit passt. Die Elektronik verhindert also eine Fehlbedienung. Smart ist auch die Bedienung der optionalen 3-Zonen-Klimaautomatik („Climatronic“). Sie ist mit neuen Funktionen ausgestattet: Via „Smart Climate“ werden per Screen oder Sprachsteuerung die vorkonfigurierten Klimafunktionen „Freie Sicht“, „Füße wärmen“, „Hände wärmen“, „Füße kühlen“ und „Frische Luft“ gestartet.

Online ist Standard. Serienmäßig ist der Golf Variant mit den Online-Diensten und -Funktionen von „We Connect“ (für eine zeitlich unbegrenzte Nutzung vorbereitet) und „We Connect Plus“ (in Europa zur kostenfreien Nutzung für ein oder drei Jahre vorbereitet) ausgestattet. Zudem sind als Basisfunktionen die Personalisierung (Speicherung persönlicher Einstellungen), e-Call (automatische oder manuelle Hilfe in Notsituationen) und Notruf-Service (Hilfe über ein mehrsprachig besetztes Callcenter) an Bord.

We Connect“. „We Connect“ beinhaltet folgende Funktionen:

· Mobiler Schlüssel“ (ausstattungsabhängig / Entriegeln, Verriegeln und Start des Golf Variant via kompatiblem Smartphone)
· Pannenruf
· Fahrzeugstatus
· Türen & Licht
· Automatische Unfallmeldung
· Fahrzeugzustandsbericht
· Fahrdaten
· Parkposition
· Service-Terminplanung

We Connect Plus“. „We Connect Plus“ beinhaltet ausstattungsabhängig zusätzlich zum Spektrum von „We Connect“ folgende Funktionen:

· Gebietsbenachrichtigung
· Geschwindigkeitsbenachrichtigung
· Hupen & Blinken
· Online-Diebstahlwarnanlage
· Online-Standlüftung
· Verriegeln & Entriegeln
· Abfahrtszeiten (bei Plug-in-Hybridantrieb)
· Klimatisierung (bei Plug-in-Hybridantrieb)
· Laden (bei Plug-in-Hybridantrieb)
· Online-Verkehrsinformation plus Gefahreninformation
· Online-Routenberechnung
· Tankstellen und Ladestationen
· Online-Kartenaktualisierung
· Parkplätze
· Online-Sonderzielsuche
· Online-Sprachbedienung
· „We Deliver“ (macht den Golf Variant zum Empfänger von Lieferungen und Dienstleistungen)
· Webradio
· Medien-Streaming (Tidal und Apple Music)
· WLAN-Hotspot

We Connect Fleet“ (Einsatz 2021). Für Unternehmen wurde der optionale Service „We Connect Fleet“ entwickelt – ein digitales Fuhrparkmanagement. Dieser Service bietet folgende Funktionen:

· Digitales Fahrtenbuch
· Digitales Kostenbuch
· Fahreffizienz
· GPS-Ortung und Routenverlauf
· Verbrauchsanalyse
· Wartungsmanagement

Mobiler Schlüssel“. Optional wird das kompatible Smartphone zum Fahrzeugschlüssel. Und auch hier ist „We Connect“ die Schnittstelle. Um das Smartphone als mobilen Schlüssel zu nutzen, wird keine Mobilfunkverbindung benötigt. Zum Öffnen reicht es, das Smartphone analog zum Schließ- und Startsystem „Keyless Access“ in die Nähe des Türgriffs zu bringen. Um den Motor zu starten, wird das Smartphone in der Mittelkonsole (Koppelbox) abgelegt. Zudem ist es möglich, den „Mobilen Schlüssel“ an Freunde oder Familienmitglieder zu versenden, damit auch sie ihr Smartphone als Schlüssel nutzen können.

Neue Antriebssysteme: Mild-Hybrid mit 48V-Technik und Twindosing-TDI

Elektrifizierte Effizienz. Das Motorenprogramm des neuen Golf Variant wird Benzin- (TSI), Diesel- (TDI), Erdgas- (CNG) und Mild-Hybridantriebe beinhalten. Alle Otto- und Dieselmotoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Ihr Leistungsspektrum wird nach dem Anlauf aller Motoren zwischen 81 kW (110 PS) und 140 kW (190 PS) liegen. Darüber hinaus wurde für die frontgetriebenen Modelle ein neues 6-Gang-Handschaltgetriebe entwickelt, durch das die CO2-Emissionen weiter reduziert werden konnten. Alle Motoren des neuen Golf Variant und Golf Alltrack erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-ISC FCM.

Benziner (TSI). Die mit einem Otto-Partikelfilter ausgestatteten TSI-Motoren des neuen Golf Variant leisten 81 kW (110 PS), 96 kW (130 PS), 110 kW (150 PS) und 2021 ein 140 kW (190 PS) . Folgen wird im nächsten Jahr zudem ein TGI (CNG / Erdgas) mit 96 kW (130 PS). Der mit 110 PS ist ein 1,0-Liter-Dreizylindermotor, der erstmals im Golf Variant zum Einsatz kommt. Die TSI mit 130 PS und 150 PS sind 1,5-Liter-Motoren; ihr besonderes Kennzeichen ist eine temporäre Zylinderabschaltung (ACT). Alle Motoren bis 130 PS verbindet das effiziente „TSI-Miller Brennverfahren“ und ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Die TSI-Motoren mit 110 PS, 130 PS und 150 PS sind serienmäßig mit einem manuellem 6-Gang-Getriebe gekoppelt. In Verbindung mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) starten sie als Mild-Hybridantriebe (eTSI) mit 48V-System. Bereits zum Marktstart verfügbar: der eTSI mit 110 PS.

Mild-Hybrid (eTSI). Erstmals im Golf Variant erhältlich sind die eTSI (Mild-Hybridantriebe). Ein 48V-Riemen-Startergenerator, eine 48V-Lithium-Ionen-Batterie und die neueste Generation der wegweisend effizienten TSI-Motoren perfektionieren dabei die Performance und senken signifikant den Kraftstoffverbrauch. Die Mild-Hybridantriebe gibt es wie skizziert mit 81 KW / 110 PS, 96 kW / 130 PS und 110 kW / 150 PS. Alle eTSI verfügen über eine leistungsfähige Energierückgewinnung (Rekuperation). Das 48V-System macht es zudem möglich, dank Abkopplung via 7-Gang-DSG mit abgeschaltetem Verbrennungsmotor zu „segeln“ und dadurch nochmals Kraftstoff zu sparen. Der Wiederstart des Motors ist durch das 48V-System sehr komfortabel. Darüber hinaus bieten die eTSI durch das elektrische Boosten eine außergewöhnlich gute Anfahrperformance.

48V-Mild-Hybridantrieb im Detail: Das 48V-System kommt zusätzlich zum 12V-System im Auto zum Einsatz. Es ermöglicht mit vergleichsweise kleinen Leitungsquerschnitten und damit geringem Gewicht des Kabelsatzes die Übertragung höherer elektrischer Leistungen. Dies führt beim Bremsen zur Rekuperation einer deutlich größeren Energiemenge. Mit der in der 48V-Lithium-Ionen-Batterie gespeicherten Energie wird das 12V-Bordnetz versorgt und der 48V-Riemen-Startergenerator angetrieben. Dieser Riemen-Startergenerator übernimmt die Rolle der Lichtmaschine und des Anlassers; gleichzeitig fungiert er aber als kleiner, leichter Elektromotor, der beim Anfahren verzögerungsfrei das Antriebsdrehmoment erhöht. Die Kraft des Generators wird dabei durch den Riementrieb übertragen. Zudem startet er kaum spürbar den während der Fahrt so oft wie möglich abgeschalteten Verbrennungsmotor.

Diesel (TDI). Neu entwickelt hat Volkswagen die Turbodiesel-direkteinspritzer des Golf Variant. Die 2,0-Liter-TDI leisten besagte 85 kW (115 PS) und 110 kW (150 PS). Beide TDI-Motoren werden mit Schaltgetriebe sowie DSG bestellbar sein. Der Wirkungsgrad der TDI-Motoren konnte signifikant optimiert und der CO2-Ausstoß damit verringert werden; gleichzeitig wurde das Ansprechverhalten verbessert. Dank eines neuen Twindosing-SCR-Systems mit doppelter AdBlue-Einspritzung (dem Twindosing) werden zudem die Stickoxid-Emissionen reduziert. Im Detail sind hier gleich zwei nacheinander angeordnete SCR-Katalysatoren mit einer jeweils separaten AdBlue-Einspritzung im Einsatz. SCR-Kat Nr. 1 ist nah am Motor angeordnet; dadurch erreicht er bereits kurz nach dem Start seine optimale Betriebstemperatur. Somit werden die NOx-Emissionen sehr schnell reduziert; von Vorteil ist die motornahe Anordnung darüber hinaus bei Fahrten mit wenig Last. SCR-Katalysator Nr. 2 befindet sich im Unterboden; durch den größeren Abstand zum Motor sind die Abgase vor dem zweiten Katalysator bis zu 100 Grad Celsius kühler. Dieser SCR-Kat arbeitet deshalb besonders bei starker Last, etwa bei schneller Fahrt oder im Anhängerbetrieb, optimal. Unabhängig von der Betriebsweise des Motors gewährleistet das Twindosing, dass einer der zwei SCR-Katalysatoren stets im optimalen Temperaturbereich betrieben wird und die Stickoxide so effizient nachbehandelt und dabei in Wasser und harmlosen Stickstoff umgewandelt werden.

Die zur Marktstart angeboten Antriebsversionen im Detail

1.0 eTSI mit 81 kW und DSG. Der 110 PS starke 1.0 eTSI ist ein aufgeladener Dreizylinder, der mit einem 7-Gang-DSG (DQ200) kombiniert ist. Die höchste Leistung von 81 kW teilt er sich mit dem gleichstarken TSI ohne 48V-Technologie und DSG, der zeitversetzt folgt. Das ebenfalls identische maximale Drehmoment von 200 Nm liegt im Bereich von 2.000 bis 3.000 U/min an. Nach 10,6 Sekunden ist der Golf Variant 1.0 eTSI 100 km/h schnell; die Höchstgeschwindigkeit erreicht er mit 202 km/h. Sehr sparsam ist mit 5,3 bis 6,4 l/100 km der kombinierte WLTP-Verbrauch.

2.0 TDI mit 85 kW. Der 115-PS-TDI gehört unter anderem dank des Twindosings zu den weltweit nachhaltigsten Motoren seiner Klasse. Dieser Nachhaltigkeit stehen souveräne Fahrleistungen gegenüber: Der Golf Variant 2.0 TDI mit 6-Gang-Schaltgetriebe ist in dieser Leistungsstufe
202 km/h schnell. In 10,5 Sekunden absolviert er den Sprint auf 100 km/h. Das ebenso komfortable wie dynamische Fahrverhalten wird zudem durch das große maximale Drehmoment des TDI von 300 Nm (bei 1.600 bis 2.500 U/min) bestimmt. Die höchste Leistung des Vierzylinders steht zwischen 3.250 und 4.000 U/min zur Verfügung. Der kombinierte WLTP-Verbrauch liegt bei sparsamen 4,6 bis 5,3 l/100 km.

2.0 TDI mit 110 kW und DSG. Der 150 PS starke TDI des Golf Variant entwickelt seine höchste Leistung zwischen 3.500 und 4.000 U/min. Gekoppelt ist diese Leistungsstufe zur Markteinführung an ein 7-Gang-DSG. Das beachtliche maximale Drehmoment von 360 Nm liegt in einem Drehzahlspektrum von 1.600 bis 2.750 U/min an. Wie der 115-PS-TDI, ist auch die 150-PS-Version mit der doppelten AdBlue-Einspritzung (Twindosing) ausgestattet. Der 223 km/h schnelle Golf Variant 2.0 TDI DSG beschleunigt in 8,7 Sekunden auf 100 km/h. Der kombinierte WLTP-Verbrauch beträgt 4,6 bis 5,4 l/100 km.

Neue Assistenz- und Lichtsysteme: Car2X, „Travel Assist“ und „IQ.LIGHT“

Car2X sorgt für mehr Sicherheit. Die Car2X-Kommunikation macht es möglich, dass der Golf Variant verkehrsrelevante Informationen mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur im lokalen Umfeld von bis zu 800 Metern austauscht. Dieser Austausch der Informationen erfolgt binnen Millisekunden. Durch die Verwendung eines innerhalb der Europäischen Union harmonisierten und herstellerübergreifenden Car2X-Standards (WLANp / ITS G5) ist der Informationstransfer zwischen Autos aller Marken und der Infrastruktur aller EU-Staaten möglich. Diese „gemeinsame Sprache“ ist dabei eine wesentliche Voraussetzung, um länderübergreifend die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Dank Car2X wird der Fahrer über lokale Gefahrenstellen informiert und davor gewarnt. Die zielgerichtete visuelle und akustische Unterstützung des Fahrers bei Gefahrensituationen via direkter Car2X-Kommunikation kann Unfälle verhindern – dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zum unfallfreien Fahren.

Travel Assist. Der im Golf Variant neue „Travel Assist“ ermöglicht das assistierte Fahren bis 210 km/h. Dabei greift das System unter anderem auf die automatische Distanzkontrolle „ACC“ (Längsführung) und den Spurhalteassistenten „Lane Assist“ (Querführung) zu. Über das Multifunktionslenkrad wird der „Travel Assist“ aktiviert. Aus rechtlichen und sicherheitsrelevanten Gründen soll der Fahrer das System permanent überwachen – dazu muss er mindestens eine Hand am Lenkrad haben. Dank einer neuen kapazitiven Sensorik des Lenkrads reicht es, dass der Fahrer das Volant lediglich berührt. Löst er indes länger als 15 Sekunden die Hände vom Lenkrad, wird er durch optische und akustische Warnsignale sowie durch einen Bremsruck darauf aufmerksam gemacht. Spätestens jetzt muss der Fahrer reagieren und das Lenkrad anfassen, da ansonsten der „Emergency Assist“ (Notfallassistent) aktiv wird und den Golf Variant zum Stehen bringt.

ACC mit vorausschauender Geschwindigkeitserkennung“. Die neueste Generation der automatischen Distanzregelung arbeitet im Golf Variant prädiktiv – vorausschauend. Dabei errechnet das System über die Strecken- und GPS-Daten des Navigationssystems die Position des Golf Variant und vermindert so vorausschauend die Geschwindigkeit vor Kurven, Kreisverkehren, Kreuzungen, Tempolimits und Ortschaften. Parallel greift das „ACC“ auf die Verkehrszeichenerkennung via Frontkamera zu und reguliert das Tempo, sobald ein Limit erkannt wird.

Front Assist“. Der „Front Assist“ bietet neue Funktionsumfänge. Das mit einem Radarsensor und in Verbindung mit der Frontkamera arbeitende Umfeldüberwachungssystem warnt und bremst in Notsituationen bei einem zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug – mittels City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung auch bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten in der Stadt. Nun wird dieses Spektrum um eine Radfah­rererkennung, eine Ausweichunterstützung und – erstmals bei Volkswagen – um einen Abbiegeassistenten erweitert.

Abbiegeassistent. Bei Linksabbiegemanövern wird der Golf Variant mit dem Abbiegeassistent automatisch bis zum Stillstand abgebremst (mit einer zeitgleichen akustischen und optischen Warnung), sollte auf der zu kreuzenden Fahrbahn ein Fahrzeug entgegenkommen. Je nach Geschwindigkeit beider Fahrzeuge kann der Abbiegeassistent im Rahmen der Systemgrenzen den Unfall verhindern oder dessen Folgen mindern.

IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“. Volkswagen bietet den neuen Golf Variant generell mit LED-Scheinwerfern an. Optional kommen besonders lichtstarke „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“ zum Einsatz. Mittels „Dynamic Light Assist“ schaltet der Fahrer das System ein. Über die jeweils 22 LEDs pro Scheinwerfer-Matrixmodul werden je nach Modell bis zu zehn unterschiedliche, zum Teil interaktive Lichtfunktionen aktiviert und auf die Straße projiziert. Ein weiteres Feature ist eine wischende Blinkfunktion der „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“; sie wirkt sich durch ihre markante Optik positiv auf die aktive Sicherheit aus.

LED-Technologie als Serienausstattung. Schon ab dem Grundmodell des neuen Golf Variant ist die LED die bevorzugte Lichtquelle. Im Serienscheinwerfer wird das Abblend-, Fern-, Positions- und Tagfahrlicht mit tageslichthellen LEDs realisiert. Die Rückleuchten im Heck sind ebenfalls ausschließlich in LED-Technologie ausgeführt. Durch das Design und die LED-Konturen entsteht so im Heck eine unverwechselbare dreidimensionale Nachtlicht-Signatur. Das Bremslicht der optionalen Rücklicht-Topversion ist zudem mit einer prägnanten Umschaltung der LED Signaturen („Klick-Klack-Effekt“) ausgestattet; wischend animiert ist in dieser Version auch die Blinkfunktion. Je nach Ausstattung ist der neue Golf Variant zudem mit einer Exterieur-Ambientebeleuchtung ausgestattet. Dabei gibt es eine auf Wunsch animierte „Coming-/ und Leaving-Home“-Funktion. Die Exterieur-Ambientebeleuchtung wird via Scheinwerfer, Heckleuchten sowie den Türgriffmuldenbeleuchtungen und Projektionsleuchten in den Außenspiegeln realisiert. „Coming-Home“ wird durch die Deaktivierung der Zündung, „Leaving-Home“ durch das Entriegeln des Golf Variant aktiviert. Die Funktion startet bereits bei einer Annäherung mit dem Fahrzeugschlüssel.

Weiterentwickeltes Fahrwerk: Neuer Fahrdynamikmanager und weiterentwickeltes DCC

Komfort und Dynamik verbessert. Volkswagen hat das Fahrwerk des Golf Variant weiterentwickelt und perfektioniert. Insbesondere der Abrollkomfort konnte nochmals verbessert werden. Darüber hinaus wurde für den achten Golf Variant ein neues Fahrdynamikregelsystem entwickelt: der serienmäßige Fahrdynamikmanager. Die Spreizung zwischen maximalem Komfort und maximaler Dynamik wird – insbesondere in Verbindung mit der optionalen adaptiven Fahrwerksregelung DCC – deutlich vergrößert; die fahrdynamischen Eigenschaften werden zudem signifikant geschärft.

Der Fahrdynamikmanager. Mit dem Fahrdynamikmanager werden sowohl die XDS-Funktion als auch die Querdynamikanteile der geregelten Dämpfer (optionales DCC) angesteuert. Mit leichten radindividuellen Bremseingriffen respektive einer bewussten radselektiven Veränderung der Dämpferhärten kann das Eigenlenkverhalten des Golf deutlich beeinflusst werden. Das bereits in der Grundauslegung neutrale und stabile Fahrverhalten wird damit nochmals weiter optimiert. Der Fahrdynamikmanager ermöglicht bei jedem Fahrmanöver die Auswahl des richtigen Regelsystems zur richtigen Zeit. Ungewollte Überlagerungen oder Neutralisierungen von Effekten des XDS und DCC werden somit vermieden; die Systeme arbeiten perfekt miteinander und prägen damit maßgeblich den fahrdynamischen Charakter des Golf Variant. Das Fahr- und Lenkverhalten wird durch den Einsatz des weiterentwickelten DCC und der XDS-Funktion deutlich präziser und stabiler; die Regeleingriffe sind noch feinfühliger als bisher. Darüber hinaus werden die dynamischen Wankbewegungen des Fahrzeuges reduziert und besser gedämpft; der neue Golf Variant spricht so spürbar schneller auf die Lenkbefehle des Fahrers an und lässt sich noch intuitiver bis in den Grenzbereich bewegen.

Die adaptive Fahrwerksregelung DCC. Das optionale DCC reagiert permanent auf die Fahrbahn und die Fahrsituation und berücksichtigt dabei zum Beispiel Lenk-, Brems- und Beschleunigungsvorgänge. Über den eingestellten Fahrprofil-Modus kann der Fahrer die Reduzierung der Karosseriebewegungen nach seinem Geschmack beeinflussen. Für jedes Rad wird in Sekundenbruchteilen die erforderliche Dämpfung berechnet und an den vier Stoßdämpfern eingestellt. Das DCC bietet damit jederzeit den besten Fahrkomfort und im Zusammenspiel mit dem Fahrdynamikmanager eine optimale Fahrdynamik. Im neuen Golf Variant lässt sich die Einstellung im Modus INDIVIDUAL über das bisherige Spektrum der festen Modi COMFORT, ECO und SPORT hinaus erweitern. Über einen digitalen Schieberegler kann der Fahrer seinen persönlichen Fahrmodus individuell feinstufig einstellen und abspeichern. Der Schieberegler beeinflusst kontinuierlich über das DCC und das XDS die Querdynamik des Golf Variant. Mit dem Schieberegler sind nun auch Zwischenstufen zwischen den bekannten Modi einstellbar. Darüber hinaus gibt es im Golf Variant erweiterte Einstellbereiche außerhalb der bisher bekannten Grenzen: Jenseits von COMFORT wird die Karosserie maximal von der Straße entkoppelt und der Fahrkomfort nochmals gesteigert. Oberhalb von SPORT ergibt sich ein erweiterter Einstellbereich mit maximaler Dämpfung für minimierte Karosseriebewegungen und besonders direkte Fahrzeugreaktionen.

McPherson-Vorderachse. Vorn sorgt im Golf Variant eine McPherson-Vorderachse (Spurweite 1.549 mm) mit untenliegendem Dreiecksquerlenker sowie spurstabilisierendem Lenkrollradius für optimale Handling- und Lenkeigenschaften; sehr ausgewogen ist das Schwingungsverhalten. Zentral an der Vorderachse angeordnet ist ein Hilfsrahmen; dieser auf hohe Steifigkeit ausgelegte Rahmen nimmt neben den Vorderachsbauteilen die Lenkung und Teile der Aggregatlagerung auf. In Verbindung mit dem adaptiven Fahrwerk (DCC) ist der Hilfsrahmen – für eine nochmals verbesserte Fahrdynamik – in einer ca. drei Kilogramm leichteren und extrem steifen Aluminiumkonstruktion ausgeführt. Der gewichtsoptimierte Rohrstabilisator reduziert wirksam die Wankneigung des Golf Variant. Direkt auf den Stabilisator vulkanisiert sind die Gummilager; dieses Verfahren sorgt für optimale akustische Eigenschaften sowie für das bestmögliche fahrdynamische Ansprechverhalten. Die Gummimetalllager der Querlenker wurden für einen weiter verbesserten Komfort und eine höhere Lenkpräzision optimiert.

Verbundlenker-Hinterachse. Alle Golf Variant unter 110 kW Leistung und Frontantrieb werden mit einer Verbundlenker-Hinterachse ausgeliefert. Die modulare Leichtbauachse (Spurweite 1.519 mm) besteht aus einem nach unten geöffneten Querprofil, in das jeweils an den äußeren Enden ein Einlegeblech geschweißt ist. Durch eine unterschiedliche Ausführung in der Länge der Einlegebleche lassen sich verschiedene Torsionsraten erzielen. Dabei entsteht im Vergleich zu einem eingeschweißten Rohrstabilisator ein deutlicher Gewichtsvorteil. Die Anordnung eines nach unten geöffneten Querprofils optimiert darüber hinaus das Wankverhalten und die Quersteifigkeit. Die modulare Leichtbauachse korrespondiert optimal mit den kleinen Motoren; zudem sorgt sie in Kombination mit der McPherson-Vorderachse für ausgezeichnete Komfort- und Handlingeigenschaften. Beim optionalen Sportfahrwerk kommt eine Achse mit erhöhter Torsionsrate zum Einsatz. Die Führungslager der Achse sind zur Steigerung des Fahrkomforts und der akustischen Eigenschaften der Achse als Hydrolager konzipiert.

Mehrlenker-Hinterachse. Ab einer Motorleistung von 110 kW kombiniert Volkswagen die McPherson-Vorderachse mit einer Mehrlenker-Hinterachse. Diese Achse kommt darüber hinaus für alle allradgetriebenen Golf Variant (4MOTION / Alltrack) zum Einsatz. Ein besonderes Augenmerk legte Volkswagen hier auf die Bereiche Kinematik, Akustik, Gewicht und Modulfähigkeit. Das grundlegende Konzept einer konsequenten Trennung von Längs- und Quersteifigkeit wurde beibehalten. Die niedrige Längssteifigkeit der Achse wird durch das weiche Achsführungslager des Längslenkers generiert, um so den Fahrkomfort weiter zu steigern. Die kinematischen und elastokinematischen Eigenschaften der Achse wurden gegenüber der Achse des Vorgängers neu ausgelegt: Modifizierte Querlenkerlager sowie neu konstruierte Radträger steigern die Lenkpräzision und Fahrstabilität signifikant. Die Spur- und Sturzwerte werden über Exzenterschrauben am Federlenker und am oberen Querlenker individuell je nach Anforderung für jeden Fahrzeugtyp eingestellt. Ein wichtiges konstruktives Merkmal ist die Anbindung des Rohrstabilisators und des Achsdämpfers am Federlenker; hierdurch reduzieren sich die Kräfte innerhalb der Achse.

Zwei Lenkungen. Für den neuen Golf Variant sind zwei verschiedene Lenkungen erhältlich. In der Grundversion kommt ein Lenkgetriebe mit einer linearen Übersetzung zum Einsatz. Im Hinblick auf einen kleineren Lenkwinkelbedarf und spontanere Fahrzeugreaktionen wurde die Übersetzung dieser Lenkung im Vergleich zum Vorgänger nun spürbar direkter. Optional und in Verbindung mit dem Golf Variant R-Line serienmäßig ist wieder eine Progressivlenkung mit nochmals direkterer Übersetzung in der Mitte und nur zwei Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag erhältlich. Bei beiden Systemen sind in der Software neue Algorithmen etabliert worden, die insbesondere das dynamische Ansprechverhalten der Lenkung weiter optimieren.


Fotos © porsche austria

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