„Wie RTL…“ – Der Anspruch des ORF trifft auf die Realität

In Österreich kochen berechtigt die Gemüter über, da mit einer neuen Finanzierungsvariante eine Unmenge an zusätzlichem Geld auf die Konten des Staatsfunks gespült wird und auch die ORF-Verweigerer zur Kasse gebeten werden.
Von Seiten des ORF wehrt man sich mit Händen und Füßen gegen jede noch so berechtigte Kritik und betont die angeblich hohe Qualität der eigenen Produktionen.
Mit einer neuen Geschichte-Serie will man beispielsweise zeigen, was man drauf hat. Das Urteil fachkundiger Zuseher ist vernichtend. Viel Geschwafel, „recycltes“ Bildmaterial, historische Ungenauigkeiten und völlige Fehlinterpretationen. Während man die wertvollen Erklärungen von Historikern auf ein Minimum zusammenschneidet, bastelt man klischeehafte (und oft genug falsch) Stimmungsbilder und läßt Moderatoren eine Geschichte erzählen, von der sie sicht- und hörbar keine Ahnung haben.
Man muß nur ganz leicht an der Fassade der ORF-Eigendarstellung kratzen, um die unangebrachte Selbstüberhöhung, das Selbstvertrauen bei gänzlicher Inkompetenz, ans Licht zu befördern.

Amüsant und empfehlenswert ist die zurückhaltende und auf jeden Fall faire Kritik im folgenden Video.



Titel-/Vorschaubild: Screenshot Youtubekanal Geschichtsfenster

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