Géza von Cziffra

Budapester Erkenntnisse

Géza von Cziffra (* 19.12.1900. in Arad in der Region Banat, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn, heute Rumänien; † 28.4.1989 in Dießen am Ammersee) war ein ungarischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Journalist. Ab 1918 studierte Cziffra in Wien Regie. 1945 gründete er seine eigene Filmgesellschaft, die Cziffra-Film GmbH. Unter seiner Regie entstanden Filme wie Hundstage (1944), Der Mann, der sich selber sucht (1950), Geld aus der Luft (1954), Der falsche Adam (1955) sowie Banditen der Autobahn (1955). Berühmt sind seine Komödien mit Hans Moser und Peter Alexander.

Nach Hitlers Machtübernahme 1933 trafen sich viele Ungarn, die zuvor in Deutschland arbeiteten in Budapest. So auch von Cziffra, der eines Abends im Speisesaal des Hotel Royal gemeinsam mit dem dem Komponisten Paul Abraham und der Sängerin Gitta Alpar an einem Tisch saß. Paul Abraham fragte Geza von Cziffra: „Wie lange wollt Ihr hier bleiben?“ Darauf von Cziffra: „Nicht sehr lange. Hier sind mir eindeutig zu viele Ungarn.“


Beitragsbild Grand Hotel Royal Budapest © wikimedia / Globetrotter19 / cc by-sa 3.0

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