Josef Staribacher

Ökonomie für Anfänger

Josef Staribacher (* 25.3.1921 in Wien; † 4.1.2014 ebenda) war österreichischer Politiker (SPÖ) und von 1970 bis 1983 Bundesminister für Handel, Gewerbe und Industrie der Kabinette Kreisky I bis Kreisky IV. Der gelernte Drucker maturierte in der Abendschule. Als führender Sozialdemokrat wurde er von 1939 bis 1940 im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Danach wurde Staribacher zur Wehrmacht eingezogen. Auf Grund einer schweren Verwundung 1941 war er nicht mehr kriegsdiensttauglich und konnte so in Groningen, im damals besetzten Holland, Staatswissenschaften studieren und 1945 abschließen. Ab 1945 war er bei der Arbeiterkammer tätig. 1961 zog er als Abgeordneter in den Nationalrat ein und war von 1970 bis 1983 Regierungsmitglied. Der engagierte Gewerkschafter wurde mit vielen internationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Als die Ölkrise 1974 ihren Höhepunkt erreichte, wurde Der Handelsminister Staribacher in einem Interview gefragt, ob sich denn die Arbeiter nicht über die rapide gestiegenen Treibstoffpreise beschweren würden. Und Josef „Happy Pepi“ Staribacher antwortete:
„Des macht denen nix. Die tanken eh immer nur um an Hunderter.“



Titel-/Vorschaubild: Quelle: BMDW

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