Franz II. (I.)

Drohung

Franz Joseph Karl (* 12.2.1768 in Florenz; † 2.3.1835 in Wien) aus dem Haus Habsburg-Lothringen war von 1792 bis 1806 als Franz II. der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Nach der Niederlage gegen Napoleon legte er die Herrschaft über das HRRDN nieder und beendete damit seine über 1000 Jahre alte Geschichte. 1804 begründete er das Kaisertum Österreich, das er als Franz I. bis zu seinem Tod regierte.



Die Zeit unter Kaiser Franz und Metternich waren von Zensur und der Unterdrückung liberaler und nationaler Bestrebungen geprägt. Eine politische Betätigung, wie man sie heute als normal empfindet, war vollkommen undenkbar und nicht möglich. Dementsprechend murrte das Volk immer mehr und mehr. Aber als es 1835 beinahe zu Aufständen gekommen wäre, verstarb der damals schon 67 Jahre alte Kaiser. Die Wiener Bevölkerung stand weinend vor der Burg als man einen alten Staatsrat auf die Straße zu den Menschen sandte, um sie zu beruhigen und zu trösten. Er rief zu den Bürgern: „Weint nicht, Kinder! Es bleibt ja alles beim Alten!“ Daraufhin soll ein Wiener zurück gerufen haben: „Deswegen weinen wir ja!“

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