Weltpolitische Wochenschau

Gute Zeiten, schlechte Zeiten!

Obwohl sich die gesamte Welt, manche mehr, manche weniger, im Krieg gegen einen mit dem freien Auge nicht erkennbaren Organismus befindet, gibt es sogar ein paar – nicht viele – gute Nachrichten:
Das Wasser in der Lagunenstadt Venedig soll, nachdem der Touristenansturm nun einige Zeit auf Null gedreht ist, sich überraschend schnell von der Dauerbelastung durch Motorschiffe und Unrat der Besucher erholen und kristallklar sein. Es liegt in Zukunft an den Venezianern und auch an den Besuchern, diesen Zustand möglichst aufrecht zu erhalten.



Das seit Anfang der 2000er in Umsetzung befindliche Projekt „Great Green Wall“, ein bepflanzter Streifen quer durch den afrikanischen Kontinent zur Verhinderung weiterer Wüstenausdehnung und zur positiven Beeinflussung des regionalen Klimas, geht immer weiter. In den vergangenen Monaten fiel vor allem Äthiopien durch Kraftakte der Pflanzung von Millionen von Bäumen auf.
Das Projekt, das immer wieder von Kritikern als undurchführbar bezeichnet wurde, nähert sich wieder weiter seinem Ziel.



Aus China, das nach neuesten Zahlen rückläufige Zahlen bei der COVID-19-Pandemie verzeichnen konnte, kommen eindringliche Warnungen nach Europa und die USA:
Keinesfalls soll man die gleichen Fehler wie China bei der Bekämpfung des Virus machen! Man solle den Ärzten und dem Krankenhauspersonal unbedingt jede mögliche Unterstützung zukommen lassen und ihnen jede mögliche Maßnahme zum Eigenschutz ermöglichen. Außerdem sei es absolut wichtig, so viele Menschen wie möglich durchzutesten, und nicht erst bei Verdachtsfällen tätig zu werden. Nur durch Isolierung der infizierten Personen kann das Virus eingedämmt werden.
Ähnliche Maßnahmen sind auch aus Singapur, Vietnam und Südkorea bekannt, wo man das Virus trotz erschreckender Zahlen doch im Griff hat.



Die ersten Corona-Fälle am afrikanischen Kontinent wurden bestätigt. Wie ein Kontinent ohne nennenswerte Gesundheitsversorgung und teils katastrophalen Hygienebedingungen auf dieses Virus reagiert, kann schwer kalkuliert werden. Da die in hochentwickelten stark betroffenen Risikogruppen in Afrika kaum existent sind.





Bilder:
Titelbild „Great Green Wall“ © UN FAO
Karte „Great Green Wall“ © UN FAO
Panoramabild Wuchang © wikimedia /
射手座2017 / cc by 2.0

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