Erdbeeren und ihre Saison!

Hätten Sie gedacht, dass unter der Beschreibung „mehrjährige krautige Pflanze, die meist weich oder seidig behaart ist, krautig, mit dickem, schwach holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem Wurzelstock“ eine der beliebtesten heimischen Früchte gemeint ist?! So trocken und uncharmant werden Erdbeeren wissenschaftlich beschrieben.



DOCH IN UNSEREN GEDANKEN zeichnet sich ein weniger fades Bild. Man denkt an Erdbeeren mit Schlagobers, an Marmeladen, Kuchen, Fruchtschnitten und noch viele andere Köstlichkeiten…
Oder auch einfach an frisch gepflückte Erdbeeren vom Garten oder Feld! Und wäre da nicht ihre größte Konkurrentin, die Marille, hätten die Erdbeeren auch den Faschingskrapfen und die Palatschinken ihren Geschmack verliehen

Spannend ist auch der geschichtliche Blick auf die süße Köstlichkeit. Seit der Steinzeit ist die Erdbeere fester Bestandteil unserer Nahrung. Neue und vor allem größere Formen eroberten aber erst ab dem 17. Jahrhundert unsere Gärten, dann unsere Küchen und verwöhnen jetzt unsere Gaumen.

Erdbeer-Bergamotte-Marmelade

›› ZUTATEN FÜR 6 GLÄSER, à 250 ml
›› 1,5 kg Erdbeeren (geputzt gewogen)
›› Saft von 1-2 Bergamotten
›› 750 g Gelierzucker
›› 1 El (4g) fein abgeriebene Bergamotte-Schale (von 1-2 Früchten)

›› ZUBEREITUNG:
Die Erdbeeren in Scheiben schneiden oder würfeln, mit dem Saft der Bergamotten und dem Gelierzucker vermischen und 3 Stunden im Topf Saft ziehen lassen. Je nach Geschmack kann man diese Rohmasse nun fein pürieren oder auch mit den Fruchtstückchen belassen. Nun die Bergamotte-Schale zugeben und die Masse langsam zum Kochen bringen. Dabei ständig rühren, den Schaum abschöpfen und 6 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Heiß in ausgekochte Gläser füllen und sofort gut verschließen; unter einer Decke auskühlen lassen. Haltbarkeit: mindestens 6 Monate.




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